Der langjährige Red-Bull-Berater und -Motorsportchef Dr. Helmut Marko wird bald wieder in der Formel 1 zu sehen sein. Allerdings in ganz anderer Rolle.
Helmut Marko wird beim Großen Preis von Österreich als Botschafter des Red-Bull-Rings sein Comeback in der Formel 1 feiern. Das bestätigte der 82-Jährige am Donnerstag gegenüber "oe24.de".
"Ich freue mich sehr", so der Grazer über seine künftige Rolle in Spielberg, wo Ende Juni (26. bis 28.06.) die Königsklasse gastiert.
Marko hatte sich seit seinem Abschied bei Red Bull zum Ende der vergangenen Saison weitestgehend zurückgezogen. Die ersten drei Rennen der neuen Saison verfolgte Marko nur aus der Ferne.
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Anfang März hatte er im exklusiven Interview mit RTL/ntv und sport.de durchblicken lassen, dass er noch immer mit seinem Ex-Team Red Bull mitfiebert. "Der Puls war oben, denn man wusste, dass die Startphase einige Überraschungen bringen wird. Als zwei Red-Bull-Autos in der ersten Runde vorne mit dabei waren, ist der Puls schon etwas hoch gegangen", so Marko über den Start beim Auftakt in Melbourne.
Marko über die neue Formel 1: "Was am meisten stört ..."
Damals hatte der langjährige Red-Bull-Mann auch Kritik am Motoren-Reglement der Formel 1 geübt. Das Regelwerk sei "viel zu kompliziert". Er habe sich eingelesen, es dann aber aufgegeben. "Das alles im Detail war mir zu blöd."
Auch deshalb hatte Helmut Marko seine Aufgabe als Motorsportchef und Koordinator für das Nachwuchsprogramm bei Red Bull Ende 2025 nach insgesamt 20 Jahren beendet. Die Kritik seines langjährigen Schützlings Max Verstappen an den neuen Regularien konnte der Österreicher somit gut nachvollziehen. "Was am meisten stört, ist, wenn man hört, wie einer auf der Geraden vom Gas geht. Das ist schwer mit der DNA der Formel 1 zu verbinden", schlug er in eine ähnliche Kerbe wie der vierfache Weltmeister, dem die neue Formel 1 weiterhin überhaupt nicht gefällt.




