Weil die U23 von Borussia Dortmund - sofern nicht noch ein mittelgroßes Fußball-Wunder geschehen wird die direkte Rückkehr in die 3. Liga verpassen wird, erschien ein Trainer-Wechsel bei der Zweitvertretung nicht ausgeschlossen. Einem Medienbericht zufolge hat man beim BVB aber beschlossen, an Daniel Rios festzuhalten.
Das zumindest berichten die vereinsnahen "Ruhr Nachrichten". Demnach sitzt der 46-jährige Übungsleiter bei dem Regionalligisten weiterhin "fest im Sattel" und werden zur Saison 2026/27 keinen Wechsel an der Seitenlinie vornehmen - obwohl der Nachfolger für den nach Dänemark abgewanderten Mike Tullberg das Ziel direkter Wiederaufstieg zu verpassen droht.
Als Tabellendritter der Regionalliga West liegt die Dortmunder U23 zwar eigentlich noch aussichtsreich im Rennen, der Rückstand auf Tabellenführer Fortuna Köln, die allerdings bereits ein Spiel mehr auf dem Konto haben, beträgt elf Zähler. Der Traditionsverein aus der Südstadt der Rheinmetropole punktet allerdings konstant, scheint auf dem Weg in die 3. Liga nicht mehr aufzuhalten zu sein.
BVB setzt weiter auf "Entwicklungstrainer"
Dass nicht der BVB an der Spitze der Tabelle liegt, lasten die Klub-Bosse laut "Ruhr Nachrichten" nicht dem Cheftrainer an, der nach dem Tullberg-Abschied ins kalte Regionalliga-Wasser geworfen wurde. Man schätze den Deutsch-Spanier stattdessen als "Entwicklungstrainer", der mit einer "unprätentiösen Art" im Verein sehr gut ankomme, heißt es.
Dennoch wird bei Borussia Dortmund mehr von der Mannschaft erwartet, die mit Supertalenten wie Nick Cherny, Mussa Kaba, Elias Benkara und Filippo Mane gespickt ist. Da die U23 allerdings immer wieder mit Verletzungspech zu kämpfen hatte, verlor man die Tabellenspitze immer mehr aus den Augen. Die Rückkehr in die Drittklassigkeit soll im kommenden Jahr realisiert werden.
Bereits 34 Spielern verhalf Rios in der laufenden Spielzeit zu Einsätzen in der Regionalliga. Hatten in der Hinrunde mit Joseph Boyamba, Michael Eberwein, Ayman Azhil und Patrick Göbel noch regelmäßig einige Ü23-Akteure in der Startelf gestanden, die nach dem Jahreswechsel zuletzt regelmäßig auf der Bank schmoren mussten.
Stattdessen kamen vielsprechende Eigengewächse wie Benkara, Samuel Inácio, Kaba oder auch Cherny die Chance, sich im Herren-Bereich zu beweisen.






























