Borussia Dortmund denkt nach der Verpflichtung von Sportdirektor Ole Book offenbar darüber nach, dessen Team um einen weiteren Mitarbeiter zu erweitern. Es geht um einen engen Vertrauten des Ex-Elversbergers.
Der BVB arbeitet nach Angaben von "Bild" daran, auch Ole Books Ex-Mitarbeiter David Blacha von Fußball-Zweitligist SV Elversberg unter Vertrag zu nehmen.
Der 35-Jährige hatte unter dem neuen Dortmunder Sportdirektor sowohl als Scout als auch als Lizenzbereichsleiter gewirkt. Interimistisch hat er seit Ende März die Aufgaben von Book als Sportdirektor übernommen.
Dass Blacha mit dem 40-Jährigen zum BVB wechseln könnte, soll dem Bericht zufolge schon im Zuge der Verhandlungen um Book Thema gewesen sein. Der Bundesliga-Zweite habe sich mit Elversberg aber darauf verständigt, eine Verpflichtung des Lizenzbereichsleiters frühestens im Sommer anzugehen. Inzwischen zeichne sich ein solcher Schritt tatsächlich ab, so "Bild". Der Posten des Lizenzbereichsleiters ist beim BVB in dieser Form nicht mehr besetzt worden, seit Sebastian Kehl zum Sportdirektor aufgestiegen war.

Anzeichen für Blacha-Abschied verdichten sich offenbar
Nach dem Abschied von Ole Book hatte die SV Elversberg zunächst Josef Welzmüller verpflichtet, um die Lücke zu füllen. Der 36-Jährige fungiert aber fortan als Technischer Direktor - ein Amt, dass die SVE neu geschaffen hat. Weizmüller soll künftig mit einem noch nicht benannten Sportdirektor das Führungsduo im sportlichen Bereich bilden.
Teil jener Führungsriege scheint David Blacha nicht zu werden. Nach "Bild"-Angaben plane Elversberg offenbar nicht mehr, dem Talentespäher eine Rolle mit größerer sportlicher Verantwortung zu geben. Als Wunschkandidat für das Amt als Sportdirektor gelte Christian Weber, der zuletzt bei Fortuna Düsseldorf arbeitete und kurz vor der Winterpause freigestellt wurde.
Book, der es als Mittelfeldspieler bis in die 2. Liga geschafft hatte, verantwortete seit 2017 große Teile des Aufstiegs der kleinen SVE aus der Viertklassigkeit bis ans Tor zur Bundesliga. Dabei empfahlen sich Spieler wie der heutige Nationalstürmer Nick Woltemade (Newcastle United) oder Fisnik Asllani (TSG Hoffenheim) für höhere Aufgaben. Younes Ebnoutalib holte er aus der sechsten Liga und verkaufte ihn ein Jahr später für acht Millionen Euro weiter an Eintracht Frankfurt.





























