Der FC Bayern hat sich mit dem 2:1-Sieg im Estadio Bernabéu eine sehr gute Ausgangslage für das Rückspiel gegen Real Madrid im Champions-League-Viertelfinale (Mittwoch, 21:00 Uhr) verschafft. Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg hat nun einen Ratschlag zur Taktik parat.
Stefan Effenberg rät dem FC Bayern im Champions-League-Showdown gegen Real Madrid zu einer Anpassung der eigenen Taktik.
"Wichtig wird aus Bayern-Sicht sein, die Spielkontrolle und Ballbesitzphasen zu haben, Ruhe ins Spiel zu bringen und eine gute Konterabsicherung zu gewährleisten", schrieb der Champions-League-Sieger von 2001 mit dem FC Bayern in einer Kolumne im "kicker": "Ich würde empfehlen, nicht ganz so offensiv zu pressen und so hoch zu stehen wie in Phasen des Hinspiels."
Denn: Dafür seien Real Madrids Top-Stürmer Kylian Mbappé und Vinicius Jr. "eigentlich zu gut", erneut würde das Duo "kaum so viele Chancen liegen lassen".
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Kompanys "Handschrift klar zu erkennen"
Die Gäste aus Madrid erwarte der einstige Mittelfeldspieler im Rückspiel zudem offensiver, "vor allem mit fortschreitender Spielzeit, wenn sie Tore schießen müssen". Auch im Hinspiel hatten sich die Königlichen ihre stärkste Drangphase für den Schluss aufgehoben, mehrfach hatte Bayern-Kapitän Manuel Neuer spektakulär halten müssen.
Dank der guten Ausgangslage dürfte Reals Offensivdrang nun dem deutschen Rekordmeister in die Karten spielen, meint Effenberg. "Das sollte wiederum den Bayern Möglichkeiten geben, die sie nutzen müssen."
Der 57-Jährige zeigte sich zugleich sicher, dass es Bayerns Cheftrainer Vincent Kompany auch im zweiten Duell gegen Real Madrid gelingen wird, seine Mannschaft bestmöglich einzustellen. "Es ist offensichtlich, dass er die Spieler erreicht, seine Handschrift ist klar zu erkennen." Der Belgier wisse, "wie er mit den Spielern umzugehen hat, hält alle ruhig und bei Laune".




















