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"Daran müsst ihr einfach glauben"

Prevc peilt den nächsten Weltrekord an

Nika Prevc dominiert im Skispringen
Nika Prevc dominiert im Skispringen
Foto: © IMAGO/Andrej Tarfila / SOPA Images
09. April 2026, 10:01
sport.de
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Der Skisprung-Winter 2025/26 wurde zu den großen Prevc-Festspielen. Während Domen bei den Männern dominierte, sicherte sich Nika bei den Frauen die Große Kristallkugel. Beim Saisonfinale in Planica stellte die Slowenin einen neuen Weltrekord auf, den sie selbst wieder übertreffen will.

Beim Skifliegen in Planica verbesserte Prevc ihren eigenen Weltrekord von 236 auf 242,5 Meter. "Ich möchte in Zukunft unbedingt noch weiter fliegen, daran müsst ihr einfach glauben", kündigte die 21-Jährige im Interview mit "siol.net" voller Tatendrang an.

Ihr Bruder Domen schaffte es 2025 auf 254,5 Meter - ebenfalls Rekord. Auf die Frage, ob sie die Weite selbst erreichen kann, antwortete Prevc: "Es war ein nahezu perfekter Flug, die Bedingungen waren hervorragend, alles hat gepasst. Ich denke, es wäre jetzt sehr, sehr schwierig, das zu wiederholen", sagte die Gesamtweltcupsiegerin im Skispringen.

Bei den Olympischen Winterspielen gewann Prevc drei Medaillen. Nach Silber auf der Normalschanze folgen Bronze auf der Großschanze sowie Gold im Mixed.

Herausforderung Olympia

Olympia stellte die junge Skispringerin vor Herausforderungen, wie sie offenbarte. "Wie ich schon sagte, war das [Olympia] für mich ein großes Ziel. Doch dann lief es beim ersten Wettkampf nicht so, wie ich es mir gewünscht hatte, und die Situation spitzte sich immer weiter zu. Bei allen anderen Trainingseinheiten und Wettkämpfen habe ich dann irgendwie angefangen, mich zu überfordern, aber das ist nicht der richtige Weg zu guten Sprüngen", erklärte Prevc.

Trainer Jurij Tepes habe ihr geholfen. "Er kennt jede Athletin ganz genau und weiß, wann und mit welchen Worten er auf sie zugehen muss. In Predazzo hatte ich auch meine Familie, deshalb war es nach den Wettkämpfen viel einfacher", verriet Prevc.

Nach dem Saisonende sei sie "sehr müde" gewesen, sagte die Slowenin. "Drei Tage lang war viel los gewesen, deshalb habe ich mich erst einmal etwas ausgeruht. Es tat gut, zu Hause zu sein und alles etwas zur Ruhe kommen zu lassen. Aber dann war nichts Besonderes passiert, das Leben geht weiter", so Prevc.

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