Ein Verkauf von Said El Mala könnte dem 1. FC Köln im Sommer eine Rekord-Ablösesumme einbringen. Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler zufolge liegt dem Klub bislang aber noch kein ernsthaftes Angebot vor.
"Wir stehen in einem sehr verlässlichen und engen Austausch mit Said und seiner Familie. Stand jetzt liegt uns kein Angebot eines anderen Klubs vor, mit dem wir uns ernsthaft beschäftigen müssten. Auch von Spielerseite gab es bislang keinen Wunsch, Gespräche mit anderen Vereinen aufzunehmen", sagte Kessler dem "Kölner Stadt-Anzeiger".
Der Kaderplaner blickt dem Poker um den 19-Jährigen gelassen entgegen. "Das Heft des Handelns liegt beim 1. FC Köln – Said steht noch bis 2030 bei uns unter Vertrag", so Kessler.
El Mala spielt seine erste Saison in der Fußball-Bundesliga. Der Linksaußen ist mit zehn Treffern Kölns Top-Torjäger. Insbesondere Brighton & Hove Albion aus der Premier League gilt als heißer Kandidat, wenn es um eine mögliche Verpflichtung im Sommer geht.
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Kessler: Keine Schmerzgrenze beim 1. FC Köln
Eine Schmerzgrenze habe der 1. FC Köln "nicht definiert", machte Kessler mit Blick auf die mögliche Ablöse klar. "Einen konkreten Zeitpunkt oder Korridor gibt es nicht. Klar ist natürlich auch: Zu gegebener Zeit werden wir uns mit dem Thema befassen", sagte der 40-Jährige zur Zukunftsfrage bei El Mala.
Der Tempodribbler steckt mit dem 1. FC Köln aktuell mitten im Abstiegskampf. "Wir begleiten Said seit Saisonbeginn sehr eng. Er hat unmissverständlich klargemacht, dass sein voller Fokus derzeit auf seiner Entwicklung beim FC und dem Saisonendspurt liegt. Er verfolgt klare Ziele mit dem Klub. Dabei hat er auch die volle Rückendeckung und Unterstützung seiner Familie", erklärte Kessler.
Spätestens nach der laufenden Saison dürfte der Poker um El Mala an Fahrt aufnehmen. Rekord-Verkauf des 1. FC Köln ist Anthony Modeste, der 2018 für die kolportierte Summe von circa 29 Millionen Euro zum chinesischen Klub TJ Tianhai gewechselt war.




























