Der Nachwuchsbereich hat beim FC Bayern einen immer größeren Stellenwert. Offenbar hat der deutsche Rekordmeister nun zwei weitreichende Personal-Entscheidungen im Unterbau getroffen.
Der FC Bayern wird die Zusammenarbeit mit Markus Weinzierl und Peter Gaydarov im Sommer beenden, berichtet "Sport Bild".
Weinzierl, langjähriger Bundesliga-Trainer, der unter anderem beim FC Augsburg, VfB Stuttgart, dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Nürnberg gearbeitet hatte, war im Sommer 2024 zum Münchner Spitzenklub gewechselt, wo er die Nachfolge von Halil Altintop als Sportlicher Leiter am FC Bayern Campus übernahm. Sein im Sommer endender Vertrag wird demnach nicht verlängert.
Bereits im vergangenen Januar hatte es Berichte darüber gegeben, dass der 51-Jährige seinen Posten verlieren könnte - trotz der vielen Top-Talente, die es in dieser Saison aus dem Nachwuchs in die Profimannschaft geschafft haben. Neben Senkrechtstarter und Neu-Nationalspieler Lennart Karl debütierten unter Cheftrainer Vincent Kompany etwa auch David Santos (19 Jahre), Maycon Cardozo (17), Cassiano Kiala (17), Erblin Osmani (16), Deniz Ofli (19), Wisdom Mike (17) oder Filip Pavic (16).
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Dass Weinzierl keinen neuen Vertrag beim FC Bayern erhält, liegt laut dem Bericht der Sportzeitung auch an Michael Wiesinger, der zum 1. Mai als neuer Campus-Chef seine Arbeit aufnimmt. Er habe sich gegen einen Verbleib von Weinzierl ausgesprochen, heißt es.

Darüber hinaus trennt sich der FC Bayern laut "Sport Bild" auch von U19-Trainer Peter Gaydarov.
Holger Seitz, aktuell Trainer der zweiten Mannschaft des FC Bayern, soll derweil in anderer Funktion weiterbeschäftigt werden. Auf seine Fachkompetenz im Nachwuchsbereich wolle man auch weiterhin zurückgreifen. Der 51-Jährige arbeitet bereits seit elf Jahren beim deutschen Rekordmeister, unter anderem als sportlicher Leiter am Campus.

























