Vor dem bevorstehenden Sommer-Transferfenster wird Jadon Sancho mit einem dritten Wechsel zu Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. BVB-Geschäftsführer Lars Ricken ließ nun durchblicken, dass an den heißen Spekulationen durchaus etwas dran ist.
Lars Ricken hat einen neuerlichen Sancho-Transfer beim BVB zumindest nicht ausgeschlossen.
Im Interview mit "Sport Bild" auf die derzeitigen Gerüchte über eine Rückkehr des englischen Offensivspielers zu Borussia Dortmund angesprochen, antwortete der Sport-Geschäftsführer: "Wir beschäftigen uns derzeit mit sehr vielen Spielern und durchleuchten sie. Wir prüfen, ob sie uns besser machen können. Das machen wir auch bei Jadon."
Sancho war einst im Jahr 2017 aus dem Nachwuchs von Manchester City zu Schwarz-Gelb gewechselt, wo er sogleich zu einem Weltklasse-Angreifer reifte. 2021 schlug dann Manchester United für 85 Millionen Euro zu, wo der Linksaußen aber nie Fuß fassen konnte. In der Rückrunde der Saison 2023/24 war der heute 26-Jährige dann als Leihspieler zum BVB zurückgekehrt.
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BVB sucht Verstärkung für Offensive und Defensive
Anschließend ging es für Sancho mit Leihstationen bei Chelsea und Aston Villa weiter. Eine Zukunft in Manchester hat er nicht. Für den Klub aus Birmingham kam der 23-fache Nationalspieler in der laufenden Saison in 31 Pflichtspielen zum Zug, dabei gelangen ihm aber nur ein Tor und drei Vorlagen.
Lars Ricken machte mit Blick auf die Kaderplanung derweil deutlich, dass vor allem ein Ersatz für Julian Brandt für die neue Saison gesucht wird. Der BVB wird den Vertrag mit dem Kreativspieler nicht verlängern. "Natürlich suchen wir nach einem Offensivspieler, der Qualität mitbringt, uns direkt weiterhelfen kann und keine utopische Ablösesumme erfordert", so der Ex-Profi.
Doch nicht nur für in die Offensive, sondern auch für die Hintermannschaft wird Verstärkung bei Borussia Dortmund gesucht. "In der Defensive verlässt uns Niklas Süle, Emre Can fällt noch länger aus. Insofern machen wir uns auch dort Gedanken", skizzierte der Champions-League-Held von 1997 die Transferpläne von Schwarz-Gelb.


























