Der Vertragspoker mit Deniz Undav zieht beim VfB Stuttgart aktuell alle Aufmerksamkeit auf sich. Doch der Goalgetter ist nicht der einzige Spieler mit ungeklärter Zukunft. Auch in den Gesprächen mit Nicolas Nartey drängt die Zeit und ein Deal scheint wohl weiter nicht in Sicht.
Wie die "Bild" berichtet, bahnt sich in den Verhandlungen mit dem dänischen Kreativspieler noch keine Einigung an. Zwar sei die Chefetage des VfB Stuttgart optimistisch, dass sich die offenen Fragen rechtzeitig lösen lassen.
Finanziell habe man allerdings noch keinen gemeinsamen Nenner gefunden. Nartey hatte sein Arbeitspapier im vergangenen Sommer lediglich um ein Jahr verlängert. Damit droht nun ein ablösefreier Abschied nach der Saison.
Aufgrund seiner langen Leidensgeschichte mit vielen unterschiedlichen Verletzungen sitzt der variable Zentrumsspieler laut "Bild" derzeit auf einem stark leistungsbezogenen Vertrag. Gemessen an seiner neuen Rolle unter Sebastian Hoeneß sei er dadurch nun "verhältnismäßig unterbezahlt".
Nartey hatte im Verlauf der aktuellen Spielzeit einen steilen Aufstieg hingelegt und sich streckenweise in der ersten Elf festgespielt.
VfB Stuttgart drohen höhere Gehaltskosten
Sein Management soll nun als Teil einer neuen Vereinbarung höhere Garantie-Bezüge fordern, der leistungsbezogene Gedanke solle in den Hintergrund treten, so der jüngste Bericht.
Allzu weit wird sich der VfB für den 26-Jährige aber wohl nicht strecken. Zuletzt hatte "Sky" enthüllt, dass es ein "klares Budget-Limit" im Nartey-Poker gebe.
Beide Seiten lägen noch weit auseinander in ihren finanziellen Vorstellungen, berichtete der Pay-TV-Sender. Als Laufzeit für einen neuen Vertrag sind wohl ein oder zwei Jahre im Gespräch.
Neben Nartey pokert derzeit auch Deniz Undav um ein neues Arbeitspapier. Derzeit soll der Nationalspieler rund 4,5 Millionen Euro pro Saison einstreichen. Sein Wunsch: eine Gehaltserhöhung auf satte sechs Millionen, heißt es bei "Sky".




























