Neun Monate nach seiner schweren Verletzung kämpft sich Jamal Musiala weiter an die Startelf des FC Bayern heran. Der DFB-Star könnte rechtzeitig zum Endspurt der Saison ein Faktor für den formstarken Rekordmeister werden. Der Weg dorthin war aber noch beschwerlicher als zunächst angenommen, wie auch Sportvorstand Max Eberl nun betont.
Nach seinem Wadenbeinbruch bei der Klub-WM im Juli konnte Musiala schon Ende des vergangenen Jahres wieder beim Training der Bayern mitmischen. Dass es anschließend jedoch so lange dauern würde, bis der Top-Spieler des FC Bayern wieder voll dabei sein kann, war nicht zu erwarten.
Nachdem Musiala am Wochenende gegen den SC Freiburg endlich wieder für eine knappe halbe Stunde mitmischen konnte, war die Freude groß. Der spektakuläre Sieg tat sein Übriges für die Laune der Bayern.
Schon vor Wochen hatte es der Offensivmann mit einem Comeback versucht, doch seine Rückkehr kam zu früh. Immer wieder wurde Musiala durch kleinere Probleme zurückgeworfen, zuletzt nach dem Spiel gegen Atalanta Bergamo.
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"Er hatte noch einmal Probleme nach dem Bergamo-Spiel, wo eben Verklebungen in dem Knöchel auftraten", gab Sportdirektor Max Eberl vor dem Abflug nach Madrid zum Champions-League-Spiel bei Real (21:00 Uhr) Einblicke in die Gründe der erneuten Musiala-Pause. "Es ist nicht alles lupenrein und jungfräulich, sondern auch operativ und angeschlagen", erklärte Eberl.
Bayern-Star hatte mental zu kämpfen
Die immer wieder auftretenden Rückschläge machten die Verletzung für Musiala noch schlimmer. "Da ist viel Körperlichkeit dabei, aber auch Seele und Psyche sind mit dabei", betonte Eberl. "Es ist keine Verletzung, die mal so im Vorbeigehen rehabilitiert wird", erklärte der 52-Jährige.
Auch Sportdirektor Christoph Freund hatte zuletzt betont: "Es ist nicht einfach für Jamal gerade, weil er immer wieder kleinere Rückschläge hat."
Doch nun scheint Musiala wieder schmerzfrei zu sein. Beim Sieg gegen Freiburg schmiss der Youngster für sein Team alles in die Waagschale. "Es geht darum, dass er sich gerade bereit fühlt. Den Eindruck hat er uns am Samstag vermittelt, dementsprechend sind wir froh, dass er mit dabei ist im Bernabéu", erklärte Eberl.
Zwar wird Musiala für die Startelf noch kein Thema sein, doch Musiala ist dabei, wenn die Saison in die heiße Phase geht. Und das freut neben dem FC Bayern sicherlich auch Bundestrainer Julian Nagelsmann.




























