Die Zukunft von Cheftrainer Stefan Leitl ist bei Fußball-Zweitligist Hertha BSC offenbar nicht an einem erfolgreichen Aufstieg geknüpft.
Die Hauptstädter haben nach Angaben von "Bild" bereits jetzt eine Entscheidung über die Zukunft von Stefan Leitl getroffen. Hertha BSC wolle auch in der kommenden Saison mit seinem Chefcoach und dessen Assistenten Andre Mijatovic weiterarbeiten - unabhängig vom Ausgang der laufenden Spielzeit.
Leitls Vertrag bei der Alten Dame ist ohnehin noch bis Sommer 2027 datiert. "Sport Bild" hatte Ende Februar allerdings noch berichtet, dass Hertha BSC den Trainer-Markt sondieren und über Alternativen nachdenken soll. Denn: Dem selbst gesteckten Ziel Bundesliga-Aufstieg konnte in dieser Saison zu keinem Zeitpunkt nahekommen.
Aktuell rangiert Hertha BSC auf Rang sechs, bis zum Relegationsplatz beträgt der Abstand bei sechs verbleibenden Spielen fünf Zähler. Auf den direkten Aufstiegsplatz zwei sind es sogar sieben Punkte.
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Leitl in der Kaderplanung bei Hertha BSC involviert
Dass man bei Hertha BSC trotzdem nun am Trainer festhält, habe sich zuletzt herauskristallisiert, heißt es bei "Bild". Schon seit geraumer Zeit stehe der 48-Jährige mit den Verantwortlichen über die Zusammenstellung des Kaders für die kommende Spielzeit im Austausch. Nach einer Neuausrichtung des Kaders im Sommer bekomme der gebürtige Münchner eine weitere Chance, Hertha in die Bundesliga zu führen.

Der ehemalige Mittelfeldspieler Stefan Leitl hatte die SpVgg Greuther Fürth in der Saison 2020/21 als Tabellenzweiter in die Bundesliga geführt, nach dem direkten Wiederabstieg verließ er den Klub in Richtung Hannover 96. Nach seiner Freistellung in der Winterpause der Saison 2024/25 heuerte er wenig später bei Hertha BSC an, wo er auf Cristian Fiél folgte.
Ein zweiter Aufstieg als Trainer ist in der weiterhin spannenden Zweitliga-Saison derweil durchaus noch möglich. Nach zuletzt vier Siegen und einem Remis in den letzten fünf Partien besteht die Resthoffnung rund ums Olympiastadion. Am 29. Spieltag empfängt Hertha BSC dort den 1. FC Kaiserslautern (Samstag, 13:00 Uhr).





























