Vor wenigen Wochen ging Formel-1-Superstar Max Verstappen beim Vier-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an den Start. Obwohl es für den Niederländer das erste GT3-Rennen seiner Karriere war, griff er auf der Strecke zu einem Trick, den sein erfahrener Teamkollege Dani Juncadella überhaupt nicht auf dem Schirm hatte.
"Tatsächlich hat er da etwas ziemlich Besonderes gemacht", staunte Juncadella im Gespräch mit "motorsport-total" über den speziellen Trick, den Verstappen auf der legendären Nordschleife nutzte, um trotz der Dirty Air rundenlang ohne Gripverlust hinter Audi-Pilot Christopher Haase bleiben zu können.
"Wir haben nach dem Rennen darüber gesprochen. Es ist etwas, worauf ich selbst nie gekommen wäre - und ich fahre schon lange GT-Autos. Ich werde aber nicht sagen, was es ist, das behalte ich lieber für mich", wollte Juncadella allerdings nicht verraten, was genau Verstappen tat, um so lange im Windschatten seines Kontrahenten ausharren zu können.
Verstappen war "wirklich beeindruckend"
Jungcadella sprach lediglich von einem "schönen Trick" und meinte: "Max blieb ihm so dicht auf den Fersen - es war wirklich beeindruckend, wie gut er verstanden hat, wie er so nah dranbleiben kann. Es war ja das erste Mal, dass er im GT3 hinter einem anderen Auto kämpfen musste."
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Beim 34-Jährigen hinterließ Verstappen aber nicht nur durch seinen besonderen Windschatten-Kniff Eindruck. "Es ist beeindruckend zu sehen, wie er in ein Auto steigt, das er kaum kennt, auf einer Strecke, die extremes Vertrauen erfordert - und trotzdem vom ersten Moment an auf Pace ist", staunte Jungcadella.
Letztlich waren Verstappen, Jungcadella und Jules Gounon sogar die Tagesschnellsten und gewannen das Rennen mit über einer Minute Vorsprung. Zum Sieg reichte es aber doch nicht. Weil das Team einen Reifensatz zu viel verwendete, wurde dem Trio der Sieg zwei Stunden nach Rennende wieder aberkannt.





