Drei Rennen ist die neue Saison erst alt, da kursieren bereits Meldungen über erste personelle Konsequenzen bei Formel-1-Rennstall Red Bull.
Red Bulls Technischer Direktor Pierre Waché muss nach Angaben von "GPblog" "langsam um seinen Job fürchten".
Es gäbe im Hintergrund inzwischen Meinungsverschiedenheiten über die Arbeitsweise des Franzosen, heißt es. Vor allem aber die bislang eingeschlagene Richtung beim Formel-1-Schwergewicht werde äußerst kritisch betrachtet. Es sei dem Bericht zufolge wohl bald der Moment gekommen, an dem Red Bull "keine andere Wahl bleibt", als harte personelle Konsequenzen zu ziehen.
Dabei bezieht sich "GPblog" auf die Berichte über den wohl bevorstehenden Abschied von Top-Mechaniker Ole Schack, einem Mitglied der Crew von Max Verstappen. Der Däne ist seit über 20 Jahren Teil der Red-Bull-Mannschaft, laut "PlanetF1" wolle er sich nun einer neuen Herausforderung widmen.
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Fallen Waché die Abgänge vor die Füße?
Schacks Entscheidung habe auch mit der Entlassung von Ex-Teamchef Christian Horner zu tun, heißt es. Die neue Atmosphäre im Team und die neue Arbeitsumgebung hätten ihn dazu bewogen, einen Neustart zu wagen. Nun könnte der drohende Abschied wiederum Pierre Waché vor die Füße fallen.
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"GPblog" verwies zudem auf den plötzlichen Abgang von Craig Skinner, Chef-Designer des Rennstalls. Kurz vor Saisonbeginn hatte Skinner das Team verlassen. Womöglich habe auch dies damit zu tun, dass man sich in der Ausrichtung nicht mit Führungskraft Waché einig war, spekuliert das Portal.
Red Bull hat in der bisherigen Saison eine eher enttäuschende Figur abgegeben, ist von Mercedes, Ferrari und McLaren abgehängt worden. In der Konstrukteurswertung liegt das Team um den viermaligen Weltmeister Max Verstappen mit mageren 16 Zählern sogar hinter Haas (18) und gleichauf mit Alpine. Schwester-Team RacingBulls hat nur zwei Punkte weniger.
Vor dem Großen Preis von Miami (3. Mai) benötigt Red Bull unbedingt ein Update, um die Lücke nach oben zu schließen. In Japan war Max Verstappen nur auf dem enttäuschenden achten Platz gelandet, immer wieder liebäugelt er inzwischen offen mit einem Abschied aus der Königsklasse.





