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Gemischtes Fazit zur Saison

Skisprung-Ass Hoffmann: "Dann beginnt die Fehlerkette"

Bei der Tournee noch bester Deutscher: Skispringer Felix Hoffmann
Bei der Tournee noch bester Deutscher: Skispringer Felix Hoffmann
Foto: © IMAGO/Petri Korteniemi
07. April 2026, 09:16
sport.de
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Der der deutsche Skispringer Felix Hoffmann hat sich in der abgelaufenen Weltcup-Saison hinter Olympiasieger Philipp Raimund als zweitbester DSV-Adler etabliert. Nun hat der 28-Jährige auf seine Saison und seinen "Fast-Sturz" in Oslo zurückgeblickt.

Skispringer Felix Hoffmann zieht ein gemischtes Fazit nach seiner Weltcup-Saison 2025/26. "Die erste Hälfte mit der Tournee war sehr gut, die zweite mit Olympia nur noch befriedigend", resümierte er im Interview mit "inSüdthüringen.de".

Gerade zum Ende des Winters "ging es nicht mehr ganz so leicht, da waren die Reserven aufgebraucht. Eine viermonatige Wettkampfperiode ohne Pause ist eine sehr lange Zeit". Hoffmann hatte gleich zum Auftakt der Saison in Lillehammer mit Rang drei einen Podestplatz belegt, kurz vor Weihnachten wurde er Zweiter in Engelberg. Bei der Vierschanzentournee wurde er als Sechster bester Deutscher.

Während Nationalmannschaftskollege Philipp Raimund dann bei den Olympischen Winterspielen seinen großen Gold-Auftritt hatte, verpasste Felix Hoffmann sowohl auf der Normal- als auch auf der Großschanze Top-10-Ergebnisse. Nach Olympia flog er dann nur noch der Konkurrenz hinterher und belegte im Gesamtweltcupranking den neunten Platz.

Skispringer Hoffmann: Und dann beginnt die Fehlerkette"

Eine Schrecksekunde hatte er zudem beim Skifliegen in Norwegen zu überstehen. Bei starkem Wind war Hoffmann beinahe gestürzt, Raimund verzichtete wegen Sicherheitsbedenken gar auf einen Sprung. Nun sagt Hoffmann: "Am Ende war es auch richtig, dass ich nach dem Fast-Sturz in Oslo nochmals nach Planica gegangen bin und mich im Wettkampf gestellt habe. Das war für mich ein persönlicher Abschluss."

Warum es nach der Tournee nicht mehr weiter nach oben ging, sei derweil "schwer zu sagen", so der 28-Jährige: "Nach der Tournee war ich stark erkältet und hatte zugleich eine Reizung im Knie. So haben mir im Januar ein paar Trainingseinheiten gefehlt, speziell für die Beine. Und dann beginnt die Fehlerkette: Es schleichen sich kleine Fehler ein, die Technik stimmt nicht mehr, die Ergebnisse passen nicht. Und am Ende kommt der Kopf dazu.

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