Seit der vergangenen Woche steht fest, dass Andreas Mitter die DSV-Adler als neuer Bundestrainer betreuen wird. Der Österreicher tritt somit die Nachfolge seines österreichischen Landsmannes Stefan Horngacher an, der nach sieben Jahren sein Amt niederlegte. Felix Hoffmann hält den 45-Jährigen für den richtigen Mann.
"Das wird cool, das wird funktionieren", ist sich der zweitbeste deutsche Skispringer des vergangenen Weltcup-Winters sicher. Er freue sich "absolut" darüber, dass die Wahl des Deutschen Ski-Verbandes mit Andreas Mitter auf seinen Heimtrainer im Chiemgau gefallen sei, legte Felix Hoffmann im Interview mit dem Portal "inSüdthüringen.de" nach.
Bei der Entscheidung hatten auch die DSV-Adler ein Wörtchen mitzureden, wie der 28-Jährige verriet: "Andreas Mitter hat einen großen Anteil an meiner jüngsten Entwicklung. Von Seiten des DSV wurden wir Athleten mit in die Überlegungen einbezogen, was ich sehr gut fand. Die letzte Entscheidung oblag natürlich der Verbandsspitze."
Im Vergleich zu Stefan Horngacher sei Mitter "jünger und lockerer", so Hoffmann mit Blick auf den neuen Bundestrainer weiter. Die DSV-Adler hätten sich dafür ausgesprochen, dass "das Lehrgangssystem künftig wieder offener und übergreifender gestaltet wird". Ein Wunsch, der den deutschen Athleten unter dem neuen Chefcoach wohl auch erfüllt wird: "Ich denke, dass wird auch passieren."
Geiger, Schmitt und Eisenbichler ebenfalls angetan
Das DSV-Team kennt Mitter bereits bestens, war er doch seit 2023 als Co-Trainer unter Horngacher aktiv. Erfahrungen als Chefcoach sammelte der Österreicher bereits in Finnland. "Ich glaube, dass das gut wird", hatte Karl Geiger bereits beim Weltcup-Finale in Planica gegenüber dem "SID" verlauten lassen. Auch zwei Ex-Profis begrüßten die Wahl.
"Andreas ist ein super Trainer, genauso wie auch Thomas Thurnbichler. Sie bringen beide alles mit, um erfolgreich zu sein. Ich habe auch während der Saison gesagt, dass man die Stelle des Bundestrainers mit Leuten besetzen kann, die schon im System arbeiten", ist "Eurosport"-Experte Martin Schmitt sicher. Dem pflichtete auch Markus Eisenbichler bei.
"Ich habe immer sehr gerne mit ihm trainiert. Andreas ist ein sehr guter Organisator und bewahrt immer den Überblick - das braucht man als Bundestrainer. Was nun aber wegfallen wird: Ab sofort arbeitet er weniger am einzelnen Athleten selbst", lobte Eisenbichler den neuen Cheftrainer der DSV-Adler: "Er ist ein top Mensch und top Trainer, da wurde eine sehr gute Entscheidung getroffen."
