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Meier schon "ziemlich zufrieden", aber ...

Biathlon-Shootingstar mit Kampfansage: "Will aufs Podium"

Lea Meier wartet noch auf ihren ersten Podiumsplatz im Biathlon-Weltcup
Lea Meier wartet noch auf ihren ersten Podiumsplatz im Biathlon-Weltcup
Foto: © IMAGO/Gabor Baumgarten
06. April 2026, 12:12
sport.de
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Im abgelaufenen Biathlon-Winter zählte Lea Meier aus der Schweiz zu den positiven Überraschungen des Weltcups. Während die 25-Jährige zu Saisonbeginn noch regelmäßig die Top 30 verpasste, zeigte die Formkurve im weiteren Verlauf des Winters deutlich nach oben. Nach ihrem ersten Top-10-Resultat will die Eidgenossin in den nächsten Jahren unbedingt auch ganz vorne mitmischen.

Mit dem Verlauf der Biathlon-Saison 2025/26 sei sie schon "ziemlich zufrieden", verriet Lea Meier im Gespräch mit "Nordic Magazine" und blickte zurück: "Ich hatte keinen besonders guten Start, weil ich kurz vor dem Eröffnungsrennen in Östersund krank wurde, aber ich bin trotzdem an den Rennen teilgenommen. Mein Skifahrniveau war immer noch ziemlich gut, was mich selbst überrascht hat, aber das hat sich den Rest des Winters fortgesetzt!"

Mit ihrem ersten Top-15-Platzierung im italienischen Hochfilzen knackte die Schweizerin bereits frühzeitig die Olympianorm. "Das hat mich total entspannt, weil der Druck weg war", erklärte sie: "Bei den Olympischen Spielen war der siebte Platz im Einzel ein Riesenerfolg, ebenso wie der dreizehnte Platz im Sprint und meine Teilnahme am Massenstart. Das ist für mich ist eine tolle Geschichte."

Biathlon: "Platz unter den Top 30 nichts Besonderes mehr"

Ihre gute Olympia-Form zeigte Meier anschließend auch in Kontiolahti, wo sie im Einzel mit Rang sieben ihr bestes Weltcup-Resultat einfuhr. "Für mich ist es so cool zu sehen, dass ein Platz unter den Top 30 nichts Besonderes mehr ist, sondern einfach mein Niveau", zeigte sich die Junioren-Weltmeisterin von 2020 zufrieden. In Zukunft soll aber noch mehr gehen.

"Im Laufe der Saison stiegen die Erwartungen. Nach den Olympischen Spielen sagte ich mir, dass ich unbedingt meine erste Blumenzeremonie erleben wollte und ich wurde Siebte, nur eine Zehntelsekunde hinter der Sechstplatzierten Anna Magnusson", so Meier, die das "ein bisschen geärgert habe". Das Ziel für die nächsten Saisons stehe bereits fest.

"In den nächsten Jahren will ich auf jeden Fall auf dem Podium stehen", kündigte die beste Biathletin der Schweiz an.

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