Am Dienstagabend (21:00 Uhr) trifft der FC Bayern im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League auf Real Madrid. Vor dem Giganten-Duell in der spanischen Hauptstadt erklärte Manuel Neuer, wie die Vorbereitung auf ein solches Duell im Vergleich zu Duellen in der Bundesliga aussieht.
Der 40-Jährige wolle auch vor besonderen Spielen versuchen, "so viel Normalität wie möglich zu bewahren", betonte der Kapitän des FC Bayern im Interview es Klub-Magazins "51" und erklärte weiter: "Natürlich gibt es bei einem Finale äußere Vorgaben – feste Termine für Pressekonferenzen, gemeinsame Auftritte mit dem Gegner. Der größte Unterschied liegt aber eher im Drumherum."
Bei Endspielen und großen Europapokal-Nächten seien "mehr Freunde und Familie vor Ort, oft auch im Ausland. Die mediale Aufmerksamkeit ist enorm, man ist dem Ganzen auch privat stärker ausgesetzt und beschäftigt sich Wochen vorher damit." Zwar bleibe der Ablauf auch vor einem solchen Spiel ähnlich, "aber die Dimension ist eine andere."
FC Bayern: Neuer will "noch ein paar besondere Stücke" sammeln
Aussagen, die zweifelsfrei auch auf das anstehende Gastspiel in der Königsklasse bei Real Madrid zutreffen. Mit einem Sieg im Estadio Bernabeu würde der FC Bayern den nächsten Schritt machen, erstmals seit 2020 wieder ein Finale der Champions League zu erreichen. Für Neuer wäre es nach 2012, 2013 und 2020 bereits das vierte Endspiel in der Königsklasse.
"Von den Finals 2013 und 2020 habe ich Teile der Tornetze mitgenommen – die lagern aktuell noch ordentlich verstaut zusammen mit den getauschten Trikots bei mir zu Hause", blickt der Schlussmann auf die zwei gewonnenen Endspiele zurück: "Nach meiner Karriere werde ich mir dann die Zeit nehmen und überlegen, wie und wo ich diese Erinnerungen platziere. Aber ich hoffe natürlich, dass noch ein paar besondere Stücke dazukommen."
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Besonders das deutsche Finale 2013 in Wembley ist Neuer in nachhaltiger Erinnerung geblieben. "Ein deutsches Finale – das war ein ganz anderer Druck. Gegen Dortmund wurden wir von vielen als Favorit gesehen. Da sagst du dir: Da dürfen wir uns nicht erlauben zu verlieren", so der Weltmeister von 2014 über das Duell, das der deutsche Rekordmeister mit 2:1 für sich entscheiden konnte.






















