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24-Stunden-Rennen in der Eifel

Regeländerung vor Verstappen-Premiere auf dem Nürburgring

Max Verstappen bereitet sich auf die 24 Stunden auf dem Nürburgring vor
Max Verstappen bereitet sich auf die 24 Stunden auf dem Nürburgring vor
Foto: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Juergen Augst
06. April 2026, 09:02
sport.de
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Formel-1-Superstar Max Verstappen geht in diesem Jahr erstmals beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an den Start. Vorab informierte der Veranstalter über einige Regeländerungen.

Im Vorfeld des 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (16. und 17. Mai) gibt es einige Änderungen des Reglements, vor allem das Qualifying ist betroffen. Die Qualifiers (17. bis 19. April) werden in diesem Jahr im Format der Formel 1 abgehalten - keine allzu große Umstellung also für den vierfachen Weltmeister Max Verstappen, der im GT3 von Mercedes-AMG im Cockpit sitzen wird.

Das Qualifying wird in drei Abschnitte unterteilt: Top Q1, Top Q2 und Top Q3 als Highlight. Rennleiter Walter Hornung erklärte: "Wir haben uns für das neue Format entschieden, da wir den Ablauf für die Fans nachvollziehbarer und transparenter gestalten wollten." Für das Einzelzeitfahren sind wie bisher nur die Top-Klassen zugelassen, also GT3, GT2, AT1 und SP-Pro.

Schon im vergangenen Jahr war der Qualifying-Modus überarbeitet worden. Statt eines zweigeteilten Qualifyings wurde ein einziger Showdown veranstaltet.

Geblieben ist in der neuen Ausgabe für die Teams derweil die Möglichkeit, sich vorzeitig für das Einzelzeitfahren zu qualifizieren. Maximal sechs Fahrzeuge können sich im Vorfeld den Startplatz für den Kampf um die Pole im neuen Top Q3 sichern, hierbei werden die Ergebnisse aus den NLS-Läufen 1 bis 3 und den Qualifiers zu den 24 Stunden herangezogen. 

Maximal-Starterzahl bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring

Den zweiten Lauf des NLS (Nürburgring-Langstreckenserie) hatte Max Verstappen mit seinen Teamkollegen Jules Gounon und Dani Juncadella zuletzt gewonnen, das Trio wurde anschließend aber disqualifiziert. Das Team hatte zu viele Reifensätze verwendet.

Bei den Qualifiers zu den 24 Stunden treten am Freitag in Top Q1 zunächst alle startberechtigten Fahrzeuge an, die noch nicht für Q3 gesetzt sind, wobei vorqualifizierte Teams selbst entscheiden können, ob sie an Q1 teilnehmen wollen. In Q2, das wie Q1 über 35 Minuten geht, rücken dann die 20 schnellsten Autos auf, die letztlich um die verbliebenen Plätze in Q3 kämpfen. Dort fahren maximal zwölf Fahrzeuge um die Pole.

Bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring gehen maximal 150 Teilnehmer auf die Strecke, in diesem Jahr wird diese Zahl aufgrund des hohen Andrangs auch ausgeschöpft, wie die Veranstalter mitteilten. Die Nennfrist endet am 22. April.

 

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