Basketball-Superstar Stephen Curry hat sich nach seiner langen Verletzungspause mit einer starken Leistung in der NBA zurückgemeldet.
Der 38 Jahre alte Point Guard erzielte in seinem ersten Spiel seit dem 30. Januar 29 Punkte, zwei Rebounds und vier Assists und war damit bester Werfer der Golden State Warriors, die knapp mit 116:117 gegen die Houston Rockets verloren.
Curry hatte wegen eines Patellasehnenproblems am rechten Knie 27 Begegnungen sowie das All-Star-Game Mitte Februar verpasst.
"Wir hatten das Spiel im Griff, dann haben sie die Nummer 30 eingewechselt", sagte Houstons Kevin Durant über seinen früheren Teamkollegen Curry: "Und er hat sich so mühelos wieder ins Spiel eingefunden. Er trifft so schnell und sah nach ein paar Monaten Pause einfach unglaublich aus."
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Die Warriors und Curry liegen in der Western Conference auf Platz zehn und werden sicher am Playin-Tournament teilnehmen. "Man spürt es einfach", sagte Coach Steve Kerr: "Wir sind wieder dabei, mit Steph sind wir wieder im Fight."
Wagner träumt wieder von den Playoffs
Die Orlando Magic um Nationalspieler Franz Wagner dürfen nach einer Aufholjagd derweil weiter auf die direkte Playoff-Teilnahme in der NBA hoffen. Das Team aus Florida drehte im Auswärtsspiel bei den New Orleans Pelicans einen Zwölf-Punkte-Rückstand in der zweiten Halbzeit und gewann mit 112:108.
Damit liegt Orlando auf Platz neun der Eastern Conference, hat aber nur einen Sieg Rückstand auf Rang sechs, mit dem sich das Team den Umweg über das Play-In-Turnier sparen würde. Welt- und Europameister Wagner kam im dritten Spiel seit seiner Rückkehr nach Verletzungspause auf elf Punkte. Bester Werfer bei Orlando war Desmond Bane mit 27 Zählern.
Cavaliers und Schröder schlagen Indiana
Auch Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder durfte mit den Cleveland Cavaliers einen Sieg bejubeln. Die bereits sicher für die Playoffs qualifizierten Cavaliers gewannen gegen die Indiana Pacers mit 117:108. Überragender Spieler bei Cleveland war Donovan Mitchell mit 38 Punkten, Schröder erzielte sechs Zähler.
Eine Demonstration der Stärke lieferte Titelverteidiger Oklahoma City Thunder um den deutschen Profi Isaiah Hartenstein. Die Thunder, die kurz davor stehen, die reguläre Saison als bestes Team der Liga abzuschließen, gewannen gegen die Utah Jazz mit 146:111. Punktbester Spieler bei den Gastgebern war Chet Holmgren mit 21 Punkten, Vorjahres-MVP Shai Gilgeous-Alexander kam auf 20 Zähler. Hartenstein steuerte zehn Punkte zum Sieg bei.
Flagg schreibt erneut Geschichte
Derweil zeigte Supertalent Cooper Flagg bei den Dallas Mavericks eine weitere historische Leistung. Zwei Tage nach seiner 51-Punkte-Gala gegen die Orlando Magic gelangen ihm beim 134:128 gegen die Los Angeles Lakers herausragende 45 Zähler.
Der 19-Jährige ist damit der erste Rookie seit Allen Iverson in der Saison 1996/97, der in zwei Spielen nacheinander mindestens 40 Punkte erzielt hat. Zudem überholte er Superstar LeBron James bei den meisten 40-Punkte-Spielen eines Teenagers in der NBA-Geschichte, für Flagg war es bereits das vierte Spiel dieser Art.
Dallas feierte zudem den ersten Heimsieg nach 14 Niederlagen in Serie vor den eigenen Fans. Eine solch lange Negativserie mussten die Mavericks zu Hause zuletzt vor 32 Jahren hinnehmen. Bei den verletzungsgeplagten Lakers war James mit 30 Punkten und 15 Assists der herausragende Spieler. Sowohl Luka Doncic als auch Austin Reaves werden den Lakers noch mehrere Wochen fehlen.




































