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"Wir sprechen hier von einem herausragenden Sportler"

Abschied von Skisprung-Legende "traurig"

Kamil Stoch hat mit dem Skispringen Schluss gemacht
Kamil Stoch hat mit dem Skispringen Schluss gemacht
Foto: © IMAGO/Mateusz Januszek
05. April 2026, 16:31
sport.de
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Mit Kamil Stoch hat sich einer der besten Skispringer der jüngeren Vergangenheit in den Ruhestand verabschiedet. Polens Verbandspräsident Adam Malysz hätte dem dreimaligem Vierschanzentourneesieger noch weitere Erfolge gegönnt. 

"Natürlich war ich traurig, dass er seine Karriere beendet, denn wir sprechen hier von einem herausragenden Sportler. Natürlich hätte man sich auch gewünscht, dass er weitere Erfolge feiert", sagte Malysz im Interview mit "weszlo.com" über das Karriereende von Stoch im Skispringen.

In seiner letzten Saison landete der 38-Jährige auf dem 31. Platz des Gesamtweltcups. Ein Podestplatz war ihm nicht mehr vergönnt.

"Ich kenne Kamil und weiß ganz genau, dass er alles getan hat, um in besserer Verfassung zu sein. Er selbst hat oft gesagt, dass ihn einfach sein Kopf besiegt hat, trotz all seiner Erfahrung und der vielen harten Arbeit", sagte Malysz.

"Ich wünsche ihm alles Gute", führte der Präsident des polnischen Skiverbands aus: "Ich bin überzeugt, dass er nach seiner Karriere gut zurechtkommen wird, denn ich weiß, wie dieser Mensch tickt, und dass er, wenn er sich etwas vornimmt, es zu hundert Prozent tut und sich nur dem widmet. Ich hoffe, dass er dem Sport treu bleibt und seine Erfahrungen weitergibt."

Stoch: Es waren nicht nur die Siege ...

Stoch selbst hatte kurz nach seinem Skisprung-Rücktritt bereits erklärt, dass die Wahrheit nicht nur in Siegen liege. "Sie liegt in der täglichen Arbeit, in der Beharrlichkeit und im Glauben an das Unmögliche. Sie liegt in den Menschen, deren Unterstützung ich jeden einzelnen Tag spüre. Sie liegt in den Momenten, in denen die Dinge nicht nach meinem Willen liefen. Als ich auf den Anlauf gehen musste, obwohl kaum jemand auf den nächsten Sprung wartete", schrieb der dreimalige Olympiasieger auf Instagram.

Und weiter: "Es waren nicht die Siege, die mir gezeigt haben, wie viel ich aushalten kann oder wie viel Kraft ich finde, es erneut zu versuchen. Es waren nicht die Siege, die euch geholfen haben, mich als Menschen zu sehen."

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