Seit Wochen wird Serhou Guirassy beim BVB als Abschiedskandidat gehandelt. Nun soll der Stürmer auch selbst die Entscheidung getroffen haben, seine Karriere in Dortmund nicht weiter fortzusetzen.
Laut Angaben der "Bild"-Zeitung hat Serhou Guirassy das Thema BVB für sich weitgehend beendet. Der Stürmer will die Schwarz-Gelben demnach im Sommer verlassen, sofern er ein gutes Angebot von einem anderen Klub vorliegen hat. Dieser Entschluss sei mittlerweile beim 30-Jährigen gereift, heißt es.
Die BVB-Bosse dürften mit dieser Entscheidung nicht unzufrieden sein. Schon seit Wochen wird berichtet, dass Guirassy auf der internen Verkaufsliste steht.
Wie viel kassiert der BVB für Guirassy?
Zumindest auf dem Papier könnte ein Transfer problemlos über die Bühne gehen, denn im Vertrag des Stürmers gibt es eine Ausstiegsklausel, die bei rund 35 Millionen Euro liegen soll.
Einziger Haken: Besagte Klausel gilt erst ab dem 01. Juli. Bedeutet: Wollen die Schwarz-Gelben vorher Planungssicherheit, müsste die Ablöse mit einem anderen Verein erst ausgehandelt werden. Dass der BVB in diesem Fall die vollen 35 Millionen bekommt, wäre zwar möglich, ist aber nicht garantiert.
Hoffnung kann den Dortmunder Verantwortlichen machen, dass es bereits zahlreiche Vereine geben soll, die an Guirassy interessiert sind. Neben Klubs aus Saudi-Arabien führen auch Spuren zur AC Mailand und Fenerbahçe Istanbul. Tottenham gilt ebenfalls als potenzieller Abnehmer.
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Sehr wahrscheinlich ist, dass der BVB mit einem Gewinn aus dem Guirassy-Poker geht. 2024 überwiesen die Borussen dank einer Ausstiegsklausel die vergleichsweise geringe Ablöse von 18 Millionen Euro an den VfB Stuttgart. Diese Summe dürfte man nun bei einem Verkauf überschreiten.
Wer beim BVB auf Guirassy folgen würde, ist noch nicht klar. Besonders heiß wird in der Gerüchteküche jedoch der Name von Fisnik Asllani (TSG Hoffenheim) gehandelt. Kontakt haben die Dortmunder zu den Kraichgauern laut "Bild" aber noch nicht aufgenommen.
































