Schon nach drei Rennen zeichnet sich ab, dass Max Verstappen in diesem Jahr nicht in den Kampf um die Formel-1-WM eingreifen wird. Ex-Fahrer Jolyon Palmer ist daher fest davon überzeugt: Das Jahr 2026 ist der Anfang vom Ende des Niederländers bei Red Bull Racing.
Der ehemalige Formel-1-Fahrer Jolyon Palmer rechnet fest damit, dass sich Max Verstappen schon sehr zeitnah nach einem anderen Arbeitgeber in der Formel 1 umschauen wird. Sein erster Ansprechpartner werde dabei Mercedes sein, prognostizierte Palmer im "F1 Nation"-Podcast.
"Diese Unterhaltung wird passieren", ist er vom Austausch zwischen Verstappen und den Silberpfeilen überzeugt. Grund sei die sportliche Entwicklung bei Red Bull. Das erfolgsverwöhnte Team fährt in diesem Jahr nur hinterher und ist derzeit ganz klar nur die vierte Kraft.
Verstappen sucht einen Weg zu Mercedes
"Max ist nicht hier, um Achter im Qualifying zu werden. Und er ist nicht hier, um nicht einmal um das Podium zu kämpfen. Er wird nach einem Weg suchen, in dieses Mercedes-Cockpit zu kommen, weil sie das beste Auto haben", so der ehemalige Fahrer und heutige TV-Experte.
In die Zwickmühle würde das Verstappen-Interesse an einem Mercedes-Wechsel Toto Wolff bringen. Er hat mit George Russell und Kimi Antonelli zwei hervorragende Piloten unter Vertrag. Laut Palmer darf das aber keine Hürde sein.
Palmer: Mercedes muss die Verstappen-Chance nutzen
Wenn man die Chance habe, den viermalige Weltmeister zu verpflichten, dürfe man diese nicht liegen lassen, so der Insider. Derzeit habe Mercedes aufgrund seines überlegenen Autos zwar die besten Argumente auf seiner Seite. "Aber dieser Vorteil wird kleiner werden", glaubt Palmer an ein ausgeglicheneres Kräfteverhältnis gegen Mitte/Ende der Saison. In diesem Fall müssten die Silberpfeile in den Verstappen-Gesprächen einen anderen Trumpf ziehen.
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"Man kann nicht ignorieren, wenn Max Verstappen anruft. Und wir haben schon im letzten Jahr gesehen, dass diese Unterhaltungen stattgefunden haben", verwies Palmer auf die Gerüchte über einen Verstappen-Wechsel zu Mercedes, die sich 2025 über viele Monate im Paddock hielten.




