Cooper Flagg! Der Rookie der Dallas Mavericks war am Karfreitag die Hauptattraktion der Association, der ansonsten von zahlreichen Blowouts geprägt war.
| Heim | Auswärts | Ergebnis |
| Charlotte Hornets | Indiana Pacers | 129:108 |
| Philadelphia 76ers | Minnesota Timberwolves | 115:103 |
| Brooklyn Nets | Atlanta Hawks | 107:141 |
| New York Knicks | Chicago Bulls | 136:96 |
| Houston Rockets | Utah Jazz | 140:106 |
| Memphis Grizzlies | Toronto Raptors | 96:128 |
| Milwaukee Bucks | Boston Celtics | 101:133 |
| Dallas Mavericks | Orlando Magic | 127:138 |
| Sacramento Kings | New Orleans Pelicans | 117:113 |
Bevor es losgeht: Unser Recap ist am liebsten mit besonderen Leistungen und Vorkommnissen vollgestopft. Auch am Freitag war von dieser Sorte etwas dabei.
Allerdings endeten auch fünf der neun Spiele mit über 30 Punkten Differenz. Hinzu kommt das 129:108 beim Pflichtsieg der Charlotte Hornets über die Indiana Pacers. Die Liga hat bereits Konsequenzen hinsichtlich des Tankings angekündigt.
Ergebnisse wie die vom Freitag zeigen, dass diese nicht schnell genug in Kraft treten können und die Regular Season für die Teams im Tabellenkeller nicht schnell genug beendet sein kann.
Warum es sich jedoch lohnt, diese Strategie zu fahren, bewies ein Mann im Alleingang. Und der hört auf den Namen Cooper Flagg!
MVP und Rookie der Nacht: Flagg krönt Rookie-Saison
51 Punkte! Einundfünfzig Punkte! Ja, Ihr lest richtig. Der Nummer-1-Pick trug sich als erster Teenager überhaupt und zeitgleich als jüngster Spieler in der Geschichte der Liga mit einem 50-Ball in die Geschichtsbücher ein.
19 Jahre und 103 Tage ist Flagg alt und zeigte sechs Spiele vor dem Ende seiner fabelhaften Rookie-Saison, warum es sich lohnen kann, für Kaliber wie ihn seine Chancen in der Draft-Lottery zu erhöhen.
Und trotzdem reichte es beim 127:138 gegen die Orlando Magic nicht für einen Heimsieg. Und das trotz 24 Punkten im Schlussviertel, welches Dallas mit 35:27 gewann, jedoch einen zwischenzeitlichen 30-Punkte-Rückstand nicht mehr umbiegen konnte.
Flagg war der einzige Mavs-Starter, der gegen die Magic mindestens 30 Minuten auf dem Parkett stand. Anders war das bei den Gästen, bei denen alle Starter bis auf Franz Wagner (17 Minuten, 18 Punkte) diese Hürde übersprangen.
Flagg traf 19/30 aus dem Feld, 6 seiner 9 Dreier, war bei 7 Versuchen an der Freiwurflinie perfekt und krallte sich zudem noch 6 Rebounds. Auch 3 Assists (1 Turnover), 3 Steals und 1 Block sollen an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben.
Lichtblick der Nacht: 76ers und Timberwolves meinen es ernst
Zum Start in das Wochenende gab es immerhin einen Standort, an dem bedeutungsvoller Basketball gespielt wurde. Denn in Philadelphia trafen die 76ers auf die Minnesota Timberwolves: Zwei Mannschaften die noch immer im Rennen um ihre Ausgangslage für die Playoffs stecken.
Hinzu kam, dass die Gastgeber in der Xfinity Mobile Arena wieder aus dem Vollen schöpfen konnten. Denn in Joel Embiid, Tyrese Maxey und Paul George stand ihr Startrio wieder auf dem Parkett.
Embiids Double-Double aus 19 Punkten und 13 Rebounds, 23 Zähler von George sowie 21 und 8 Dimes (3 Turnover) von Maxey bescherten den Sixers einen immens wichtigen 115:103-Heimsieg.
Auch bei den Gästen aus den Twin Cities durfte Anthony Edwards nach überstandener Erkrankung wieder mitmischen, war mit lediglich 8 Punkten jedoch weniger einflussreich als üblich. 3/15 lautete seine Ausbeute aus dem Feld, keiner seiner 7 Dreier fand sein Ziel. Ein Abend zum Vergessen.
Rollenspieler-Romantik: Anunoby mit Career-High
OG Anunoby ist bei den New York Knicks sicher mehr als ein klassischer Rollenspieler, fällt er schon eher in die Kategorie des Edelhelfers. Beim nie gefährdeten 136:96-Heimsieg der Knicks gegen die Chicago Bulls, stellte er seine Klasse mit einem Career-High unter Beweis.
Der britische Forward traf nämlich 7 seiner 10 Dreier, womit er am Ende bei 31 Punkten stand und sein bisheriger Rekord für getroffene Dreier einstellte. Treffsicher wie am Freitag zeigte er sich in dieser Form zuvor jedoch noch nicht.
Als er den Utah Jazz in der vergangenen Saison 7 Triples einschenkte, benötigte Anunoby damals 12 Versuche. 2023 - damals noch im Trikot der Toronto Raptors - traf er 7 seiner 13 Dreier gegen die San Antonio Spurs.
Tanzeinlage der Nacht: Ball spielt mit Siakam
Die Charlotte Hornets hatten überhaupt keine Mühe mit den gastierenden Indiana Pacers. Den ramponierten Finalisten der vergangenen Saison schickten die brandheißen Hornets mit 129:108 nach Hause. Insbesondere im ersten Viertel (38:21) fegten die Hausherren über die Pacers hinweg.
Der Motor dahinter? LaMelo Ball! Der Point Guard hatte schon nach sechs Minuten drei seiner am Ende neun Dimes gespielt. Gegen Ende der ersten Halbzeit schenkte er den Pacers dann seine sehenswertesten zwei Zähler des Abends ein, indem er Pascal Siakam zum Tanz bat.
Mit dem für den Point Guard typischen Swagger schickte er Siakam ins Leere, um dann einen seichten Stepback-Dreier zu versenken.
Zur Ehrenrettung von Siakam sei jedoch gesagt, dass sich der Pacers-Star noch am meisten gegen die Niederlage sträubte. Mit 30 Punkten (13/24 FG) war er der größte Aktivposten bei den Gästen.
Für die Hornets war der Heimsieg deshalb besonders erfreulich, weil damit eine zehnjährige Flaute beendet wurde: Vier Spiele vor dem Ende der Regular Season ist den Hornets (42-36) eine positive Bilanz nicht mehr zu nehmen. Das gelang zuletzt in der Saison 2025/16, in der die Franchise auch letztmals in den Playoffs am Werk war.
Dominanz der Nacht: Celtics düpieren die Bucks
Die Boston Celtics bescherten den Milwaukee Bucks am Freitag zwar nicht die höchste Niederlage des Tages, offenbarten dabei aber wohl den größten Klassenunterschied in allen Spielen.
Denn beim Stand von 105:76 für die Celtics nach drei Vierteln war die Partie essenziell bereits vorbei. Denn im kompletten Schlussviertel kamen die Gäste ohne Jayson Tatum und Jaylen Brown aus, die bis dahin ihr nächstes Offensivfeuerwerk abbrannten.
Tatum fehlte am Ende nur ein Assist zum Triple-Double. Auf 23 Punkte (8/16 FG), 11 Rebounds und 9 Assists (2 Turnover) belief sich seine Statline. Jaylen Brown war mit 26 Zählern (7/17 FG) Topscorer der Partie. 4 Assists (2 Ballverluste), 3 Rebounds und 2 Steals kamen für ihn hinzu.
Es waren allerdings nicht nur die beiden Stars, die für die Dominanz der Celtics verantwortlich waren, sondern auch der Rest der Mannschaft. So legte Boston wie jüngst in Miami einen Traumstart hin. 8 der ersten 9 Dreier flogen durch die Reuse. Am Ende standen die Gäste bei 17/37 (46 Prozent) von Downtown.
Aus dem Feld war der Meister von 2024 absolut überlegen. 56 Prozent Field Goals standen lediglich 42 Prozent der Bucks gegenüber, die einmal mehr ohne Giannis Antetokounmpo antraten.
Das Duell an den Brettern ging klar an den Favoriten. Mit 48:30 zeigten die Celtics auch in dieser Kategorie, wie es geht. Neben der Gefahr aus der Distanz fühlte sich Boston auch in der Zone der Bucks wie zu Hause. 56 Punkte kamen aus unmittelbarer Nähe zum Ring, während den Gastgebern nur 22 Zähler in der Restricted Area vergönnt waren.
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