Wenige Tage nach der Schulterverletzung von Edin Dzeko hat es im Training des FC Schalke 04 eine kleine Schrecksekunde gegeben: Ein Leistungsträger musste vorzeitig abbrechen. Inzwischen scheint ein Einsatz am Sonntag aber nicht mehr gefährdet zu sein.
Zwei Tage vor dem Zweitliga-Duell seiner Mannschaft gegen den Karlsruher SC (Sonntag, 13:30 Uhr) hat Linksverteidiger Moussa Ndiaye das Training vorzeitig abbrechen müssen. In der öffentlichen Einheit am Freitagvormittag spürte der 23 Jahre alte Winterneuzugang beim Flankentraining einen Schmerz im rechten hinteren Oberschenkel. Nach einem Gespräch mit der medizinischen Abteilung war für Ndiaye dann Schluss.
Ob der neue Dauerbrenner, der in seinen ersten sieben Liga-Spielen für den Tabellenführer jeweils von Beginn an spielte und sich somit in Windeseile zur Stammkraft entwickelt hat, wirklich ausfällt, ist noch unklar. Laut "Sky" sei man in Gelsenkirchen durchaus zuversichtlich, dass er am Sonntag spielen kann.
Gegenüber "Ruhr24.de" begründete Schalke 04 den Trainingsabbruch mit einer "Vorsichtsmaßnahme", am Samstag soll der Senegalese noch einmal untersucht werden. In seiner Instagram-Story ließ der Spieler am Nachmittag derweil hoffen, er schrieb zu einem Bild aus dem Training: "Wieder startklar."

Sollte Moussa Ndiaye gegen den KSC dennoch ausfallen, stünde womöglich Felipe Sanchez als Ersatzmann bereit. Vitalie Becker fehlt nach längerer Verletzungspause die Spielpraxis, nahm am Freitag aber beim Mannschaftstraining teil. "Er wird noch etwas brauchen", hatte Miron Muslic auf der Pressekonferenz am Donnerstag hervorgehoben. Der ebenfalls wieder genesene Anton Dankor ist am Wochenende wohl für die U23-Mannschaft vorgesehen, dort trainierte der 28-Jährige mit.
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Schwer trifft den FC Schalke 04 vor allem der Ausfall von Stürmer Edin Dzeko, der mit einer Schulterverletzung von der Nationalmannschaft zurückgekehrt ist. Der Revierklub hat bislang noch keine Diagnose bekannt gegeben, die Ausfallzeit hatte der Bosnier selbst auf rund vier Wochen geschätzt.
"Es ist selbstverständlich ein bitterer Ausfall für uns", so der S04-Coach, der zugleich aber auf die mannschaftliche Geschlossenheit des Zweitliga-Tabellenführers verwies. Man habe in den "letzten zehn Monaten so viele Hürden" überwunden, von solchen Rückschlägen wolle man sich nicht aus der Bahn werfen lassen.




























