Zu Beginn dieser Woche hat der FC Bayern bestätigt, dass er den auslaufenden Vertrag mit Raphael Guerreiro nicht mehr verlängern würde. Nun hat sich FCB-Sportdirektor Christoph Freund noch einmal öffentlich zu dieser Personalie geäußert und auf die Nachfrage reagiert, wie die Münchner dieser Kader-Planstelle künftig schließen könnte.
"Es war nicht einfach. Rapha ist ein super Junge. Er hat viele gute Spiele gemacht", wurde Christoph Freund am Freitagvormittag zunächst emotional, als es bei der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel beim SC Freiburg um Raphael Guerreiro ging.
Der Portugiese war im Sommer 2023 von Borussia Dortmund zum FC Bayern gewechselt, hat seit dem 56 Bundesliga-Spiele für den deutschen Rekordmeister bestritten und dabei zehn Tore erzielt.
Guerreiro wurde bei den Münchnern nicht nur auf der Linksverteidiger-Position eingesetzt. Er wirbelte unter den Cheftrainer Julian Nagelsmann, Thomas Tuchel und Vincent Kompany auch optional im linken oder im zentralen Mittelfeld. "Seine Vielseitigkeit war eine große Stärke von ihm", bestätigte auch Sportdirektor Christoph Freund noch einmal.
Guerreiro kriegt keinen neuen Vertrag mehr beim FC Bayern
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Dennoch entschied sich die sportliche Leitung des FC Bayern um Sportvorstand Max Eberl, Cheftrainer Vincent Kompany und eben Christoph Freund dagegen, dem 32-Jährigen einen neuen Vertrag anzubieten.
Wie es mit dem Europameister von 2016 ab dem Sommer weitergehen wird, ist noch vollkomme offen. Und der FC Bayern selbst? Auch der Bundesliga-Tabellenführer behält sich noch vor, für die Linksverteidiger-Position nach externer Verstärkung zu schauen. Allzu konkret wollte Christoph Freund dabei am Karfreitag allerdings nicht werden: "Wie wir das genau handhaben im Sommer? Da ist noch ein bisschen Zeit. Wir haben da unsere Ideen und uns viele Gedanken gemacht."





























