Weil sich Borussia Dortmund und Nico Schlotterbeck seit Monaten nicht auf ein neues Arbeitspapier einigen können, ist die Lage rund um den Signal Iduna Park durchaus angespannt. Während noch immer wichtige Details des neuen Vertrages ausgehandelt werden müssen, wächst beim BVB offenbar die Sorge, dass der DFB-Star 2027 ablösefrei den Abflug macht.
Wie die "Bild" berichtet, fürchten die BVB-Bosse ein solches Szenario immer mehr. Demnach befinde sich Nico Schlotterbeck sportlich und finanziell bei Borussia Dortmund in einer so komfortable Ausgangslage, dass - sofern sich Klub und Spieler nicht doch noch auf eine Vertragsverlängerung verständigen können - ein vorzeitiger Abschied nur bedingt Sinn machen würde.
Klubintern betrachte man die Dynamik rund um den 26-Jährigen, die er selbst mit seinen brisanten Aussagen zu einem kolportierten Durchbruch am Montagabend ausgelöst hatte, mit zunehmender Sorge. Kehl-Nachfolger und Sportdirektor Ole Book, der sich zuletzt erstmals persönliche mit Schlotterbeck unterhielt, steht vor einer schwierigen Aufgabe.
BVB: Einigung weiterhin "nicht in Sicht"
Denn den "Bild"-Informationen zufolge brachte die Spielerseite eine Vertragsinhalte, die eigentlich seit geraumer Zeit fast ausgehandelt schienen, wieder neu auf den Tisch. Nicht nur finanziell wolle der Linksfuß noch einmal etwas nachbessern, auch seine sportliche Perspektive soll neu diskutiert werden, heißt es im Bericht des Boulevardblattes. Eine schnelle Einigung sei daher "nicht in Sicht".
Auch Sport-Geschäftsführer Ricken hatte auf "SID"-Anfrage am Dienstag mitgeteilt, dass er Schlotterbecks Aussagen für "nachvollziehbar" halte. Das Ziel des Klubs sei weiterhin, Schlotterbeck "langfristig an den BVB zu binden". Daran habe "sich nichts geändert".
Mehr dazu:
Der BVB und Schlotterbeck "werden weiter Gespräche führen. Ich hatte immer ein positives Gefühl, die Grundstimmung hat sich auch nicht großartig verändert", sagte Ricken bei "Sky": "Bei seiner Qualität ist es so, dass es auch mal ein bisschen länger dauert. Die Gespräche waren so gut und vertrauensvoll, das ist absolut okay."






























