In der Formel 1 war für Jack Doohan in dieser Saison kein Stammcockpit frei, vorerst musste er sich mit dem Posten als Reservepilot bei Haas begnügen. Nun ist aber eine Entscheidung getroffen worden: Der Australier wird parallel in einer anderen Rennserie unterkommen.
Jack Doohan darf wieder hinters Steuer. Der 23-Jährige wird bei der European Le Mans Series (ELMS) an den Start gehen. Der Reservefahrer von Formel-1-Rennstall Haas wird für das Team Nielsen Racing an der Seite von Ed Pearson und Roy Nissany im LMP2 Oreca fahren.
Doohan hatte im letzten Rennen der Formel-1-Saison 2024 sein Debüt in der Königsklasse (Platz 15) für Alpine gegeben und war als Stammfahrer für das folgende Jahr vorgesehen. 2025 kam er aber nur in den ersten sechs Rennen zum Zug, zum Auftakt in Melbourne sowie bei seinem letzten Einsatz in Miami schied er jeweils aus. Anschließend übernahm Franco Colapinto das Cockpit, Jack Doohan musste sich mit der Reservistenrolle zufrieden geben.
Nach seinem Aus bei Alpine hatte Doohan zunächst versucht, in der Super Formula Fuß zu fassen, konnte sich bei den Testfahrten aber keinen Stammplatz im Team Kondo Racing sichern. Nun schlägt er ein neues Kapitel auf.
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Kaum Eingewöhnungszeit für Jack Doohan
"Ich freue mich riesig darauf, 2026 wieder Rennen zu fahren und in meiner ersten Saison in der LMP2 für Nielsen Racing an den Start zu gehen", wird Doohan bei "f1.com" zitiert: "Es ist eine neue Herausforderung, bei der ich noch viel lernen muss, aber ich bin zuversichtlich, dass wir mit einem so starken Team an meiner Seite schnell auf Touren kommen werden."
Nach seiner Unterschrift bei Nielsen Racing kommt es für Jack Doohan nun Schlag auf Schlag. Die Saison der Langstreckenserie wird am 12. April mit den 4 Stunden von Barcelona auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya eröffnet. Der Ex-F1-Stammfahrer wird sich also schnell an seinen neuen Dienstwagen gewöhnen müssen. "Der Oreca 07 ist ein fantastisches Auto und eine ganz andere Herausforderung, und ich kann es kaum erwarten, in der European Le Mans Series durchzustarten", sagt er vorab.
Mit Haas gibt es an Formel-1-Rennwochenenden derweil keine Personal-Probleme: Mit Ryo Hirakawa steht ein weiterer Ersatzfahrer unter Vertrag, der parallel an wechselnden Wochenenden an der FIA-Langstreckenweltmeisterschaft teilnimmt.





