Der Gast-Start von Formel-1-Star Lance Stroll in der GT World Challenge Europe wurde mit Spannung erwartet - und endete für das dreiköpfige Aston-Martin-Team des Kanadiers am Wochenende in einem Debakel.
Diesen Ausflug hätte sich Lance Stroll sparen können! Der Kanadier ging am Wochenende beim Sechs-Stunden-Rennen der GT World Challenge Europe auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet als Teil eines dreiköpfigen Aston-Martin-Teams an den Start. Am Ende landeten er und seine beiden Teamkollegen Roberto Merhi und Mari Boya auf dem enttäuschenden 48. Platz.
Besonders bitter aus Sicht des Teams: Ein deutlich besseres Resultat wäre drin gewesen, allerdings leistete sich das Trio so viele Regelverstöße, dass es am Ende über acht Strafminuten kassierte. Die Verstöße reichten von der Missachtung von Flaggen bis hin zu Track-Limit-Verstößen und dem Verursachen einer Kollision. Auch Stroll war nicht ganz "sauber" unterwegs, den Großteil der Regelbrüche begingen jedoch seine beiden Teamkollegen.
Für den kanadischen Formel-1-Piloten war es nicht der erste Ausflug in eine andere Rennserie. In den letzten Jahren ging er unter anderem schon beim 24-Stunden-Rennen von Daytona an den Start.
Formel-1-Stars haben ungeplante Freizeit
Zeit für ihre Gast-Starts haben die Formel-1-Piloten aufgrund der beiden Rennausfälle in Bahrain und Saudi-Arabien. Die Königsklasse sagte beide Rennen ab, nachdem der Nahost-Konflikt ausgebrochen war.
Die nächsten Pflicht-Termine für die Formel-1-Stars stehen erst Ende April/Anfang Mai wieder an. Dann steigt in Miami das erste F1-Rennwochenende nach der ungeplanten Pause. Ob es für Stroll dabei besser als in Le Castellet läuft, bleibt abzuwarten. Aston Martin ist bisher das abgeschlagene Schlusslicht der Königsklasse und war in den ersten drei Rennen nicht konkurrenzfähig.



