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"Unglaublich dankbar für alles"

Nächster Skisprung-Rücktritt in Österreich

Clemens Leitner macht mit dem Skispringen Schluss
Clemens Leitner macht mit dem Skispringen Schluss
Foto: © IMAGO/GEPA pictures/ Thomas Bachun
01. April 2026, 19:02
sport.de
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Im österreichischen Skispringen gibt es den nächsten Rücktritt. Nach Daniel Huber, Peter Resinger und Manuel Fettner verkündete nun auch Clemens Leitner sein Karriereende.

"Im Februar stand ich vor einer Entscheidung. Ich musste mich entscheiden, ob ich meinen Traum, der weltbeste Skispringer zu werden, weiterverfolgen oder mich auf mein Studium und meine berufliche Zukunft konzentrieren wollte. Heute freue ich mich, euch mitteilen zu können, dass ich mich für Letzteres entschieden habe, und es fühlt sich genau richtig an", schrieb der 27-Jährige bei Instagram.

In der zurückliegenden Saison kam Leitner überwiegend im Continental-Cup und FIS-Cup zum Einsatz. Bei der Vierschanzentournee durfte der Österreicher in Innsbruck (Platz 40) und Bischofshofen (Platz 36) ran.

Leitner "unglaublich dankbar" für Zeit im Skispringen

"Rückblickend bin ich unglaublich dankbar für alles, was mir dieser Sport gegeben hat. Es ging nicht nur um die Sprünge, sondern um den Weg dorthin. Ich hatte das Privileg, so viele hartnäckige Konkurrenten kennenzulernen, die zu Freunden wurden – nicht nur aus Österreich, sondern auch aus Italien, Deutschland, Slowenien, Norwegen, Finnland, Estland, der Tschechischen Republik, Japan, den USA und Polen", resümierte Leitner seine Zeit im Skispringen.

Der Österreicher blickte gleichzeitig nach vorne. "Es war eine unglaubliche Zeit voller Ehrgeiz, Jubel und Erfolg. Doch nun ist es an der Zeit, mich auf das Leben nach dem Studium zu konzentrieren. Ich freue mich wirklich sehr auf mein Studium, meine zukünftige Arbeit und die neuen Herausforderungen, die vor mir liegen", so Leitner.

Mit Huber, Resinger und Fettner hatten zuvor bereits drei andere österreichische Skispringer ihre Karriere beendet. Bester ÖSV-Athlet im zurückliegenden Winter war Daniel Tschofenig als Gesamtweltcupdritter hinter Domen Prevc (Slowenien) und Ryoyu Kobayashi (Japan).

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