Der langjährige Torhüter des FC Schalke 04 Ralf Fährmann hat mit reichlich zeitlichem Abstand sein Karriereende bekannt gegeben.
Mehrere Monate nach seinem Abschied vom Fußball-Zweitligisten FC Schalke 04 hat Ralf Fährmann endgültig seine Karriere für beendet erklärt.
"Das war's. Ich werde meine Torwarthandschuhe im Profifußball nicht mehr anziehen", sagte der 37-Jährige im Interview mit "transfermarkt.de": "Ich habe mir bewusst Zeit gelassen, falls etwas Interessantes oder Spannendes kommt, aber in den letzten Monaten sind keine Angebote eingetroffen, bei denen ich sagen würde, dafür brenne ich. Ich werde meine Torwarthandschuhe im Profifußball nicht mehr anziehen."
Sein letztes Pflichtspiel hatte Fährmann in der Saison 2023/24 für S04 bestritten. Einst war er im Alter von 14 Jahren nach Gelsenkirchen in die Knappenschmiede der Königsblauen gekommen. Für die Profis debütierte der ehemalige Junioren-Nationaltorhüter im September 2008 ausgerechnet im Derby bei Borussia Dortmund.

"Ich trage den Mythos Schalke immer im Herzen"
Insgesamt absolvierte Fährmann 289 Pflichtspiele für Schalke 04, wurde 2018 Vizemeister und feierte 2022 als Meister den Bundesliga-Aufstieg. Neben Schalke spielte er für Eintracht Frankfurt und Norwich City in England, während einer Leihe zu SK Brann nach Norwegen kam er nicht zum Einsatz.
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Gerne blickt der Schlussmann auf seine Zeit bei den Knappen zurück. "Für Vereine wie Real Madrid, den FC Barcelona oder den FC Liverpool hätte ich es wahrscheinlich aufgegeben, aber die restlichen Vereine sind zu meiner aktiven Zeit nie an Schalke herangekommen", sagt Fährmann. Er sei "nie das große Torwarttalent" gewesen, sondern "eher der harte Arbeiter, der sich den Weg bis nach oben erarbeitet hat".
In den letzten Jahren seiner Schalke-Karriere stand Ralf Fährmann aber auch immer wieder im Zentrum von Debatten, auch mit der sportlichen Führung hatte er sich verworfen. "Ich liebe diesen Verein abgöttisch", betont der 37-Jährige: "Das wird sich auch nicht ändern, nur weil sich ein paar handelnde Personen im Verein mir gegenüber nicht wirklich fair verhalten haben. Ich trage den Mythos Schalke immer im Herzen."































