Die ungeplante Rennpause eröffnet für die Formel-1-Stars ungeahnte Möglichkeiten. RacingBulls-Pilot Liam Lawson könnte eine davon nutzen und im April in einer anderen Rennserie an den Start gehen. Noch hat dieser Plan jedoch einen Haken.
Aktuell haben die Formel-1-Fahrer nicht sonderlich viel zu tun. Durch die Rennausfälle in Bahrain und Saudi-Arabien haben sie, mit Ausnahme der üblichen PR-Termine, bis zum ersten Mai-Wochenende frei. Liam Lawson könnte die Chance nutzen und in der so genannten Supercars Championship an den Start gehen, einer Rennserie, die in Australien und Neuseeland beheimatet ist.
Zeitlich ideal passen würde ein Lawson-Start, weil die Serie vom 17. bis zum 19. April im Euromarque Motorsport Park in Christchurch gastiert. Lawson wäre als gebürtiger Neuseeländer und Formel-1-Fahrer ein echter Star-Gast, der dem Rennwochenende ein ganz anderes Maß an Aufmerksamkeit verleiht.
Start von Formel-1-Star als PR-Boost
Der australische Motorsport-Journalist James Phelps verriet gegenüber "Fox Sports", dass ein Start Lawsons schon vorbereitet wird. Derzeit werde intensiv geprüft, wie man dem Formel-1-Star eine Wildcard für das Rennen verschaffen könnte, so der Insider. "Ich kann Euch sagen, dass es ernst ist", bekräftigte er.
Einziger, aber durchaus großer Haken: Derzeit ist für Lawson kein Platz hinter dem Steuer frei. Die Cockpits bei den Teams sind belegt. "Sie haben bei den Teams nachgefragt, ob es einen Fahrer gibt, der Lawson seinen Platz für das Wochenende geben würde", erklärte Phelps.
So unwahrscheinlich sich das im ersten Moment anhört, so groß ist der Wille der Rennserie und der Veranstalter, diesen Plan in die Tat umzusetzen. "Wenn sie ihn bekommen würden, wäre das riesig für den Sport, es würde ein weltweites Thema werden", ist Phelps überzeugt.
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Klar ist dem Insider zufolge, dass kein Team einen Platz freimachen wird, das in der Meisterschaft vorne mitfährt. Bei den Teams im Mittelfeld oder am Ende des Feldes sieht es da schon anders aus. Sie würden dank Lawson für Schlagzeilen sorgen, und das weit über die Kontinentalgrenze hinaus. Eine Perspektive, die nicht nur für die Sponsoren höchstattraktiv ist.





