Seit rund zwei Wochen steht fest, dass Rocco Reitz Borussia Mönchengladbach nach der Saison verlassen und sich RB Leipzig anschließen wird. Für den Mittelfeldspieler kassiert die Elf vom Niederrhein exklusive möglicher Bonuszahlungen rund 20 Millionen Euro, zurück in die Mannschaft fließt aber wohl nur ein Teil davon.
Von der satten Ablöse, die Borussia Mönchengladbach für den Wechsel von Rocco Reitz zu RB Leipzig kassieren wird, wird man nur etwa acht Millionen Euro in neues Personal investieren können. Das berichtet die "Sport Bild".
Der Großteil der Summe, so die Sportzeitung, wird benötigt, um den Klub zu konsolidieren. Konkret fließt das restliche Geld demnach in die zu hohen Gehaltskosten des aktuellen Personals sowie Lizenzierungskosten. Auch Verluste müssen angeblich noch getilgt werden, da man 2025 mit roten Zahlen rechnen soll.
Reitz wird somit wohl nicht der letzte Star sein, der Gladbach den Rücken kehrt. "Unverkäuflich" sei niemand aus dem aktuellen Kader, will "Sport Bild" erfahren haben. Einen Markt hätten vor allem Keeper Moritz Nicolas und Franck Honorat. Nicolas soll eine Ausstiegsklausel im Bereich von zehn Millionen Euro besitzen.
Weniger Gehalt, mehr Bonuszahlungen in Gladbach
Gladbachs Sportchef Rouven Schröder soll beim neuen Personal übrigens ganz besonders darauf achten, dass die Gehaltsstruktur gesenkt wird. Bei den Borussen werden künftig wohl niedrige Summen fest gezahlt, der Fokus soll auf leistungsbedingten Bonuszahlungen liegen.
Bei Hugo Bolin, der nach wenigen Leihwochen bereits fest verpflichtet wurde, kam dieses Modell dem Bericht zufolge bereits zum Einsatz.
Wie heftig eine Zäsur nach der Spielzeit ausfallen wird, hängt aber wohl vor allem davon ab, ob Gladbach die Klasse halten kann. Nach 27 Spieltagen rangiert man fünf Punkte vor dem Relegationsplatz.






























