Nach den Absagen der beiden Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien befindet sich die Formel 1 in einer ungeplanten und unfreiwilligen Pause. Gefahren wird aber trotzdem: bei den Reifentests von Pirelli in Suzuka. Red-Bull-Youngster Arvid Lindblad gab dabei am Mittwoch keine gute Figur ab und landete in der Mauer.
Formel-1-Rokie Arvid Lindblad hat bei den Reifentests von Hersteller Pirelli Lehrgeld bezahlt und am Mittwoch auf nasser Strecke in Suzuka einen Unfall gebaut. Schaden genommen hat dabei zu Glück nur sein Wagen, der 18-Jährige selbst stieg unversehrt aus seinem RacingBulls-Boliden aus.
Wie genau der Unfall ablief, ist nicht klar. Im Netz kursierten nach dem Crash lediglich Bilder, auf denen zu sehen, wie Lindblad neben seinem Wagen steht. Der Red-Bull-Youngster hatte sich zuvor wohl von der Strecke gedreht und seinen Frontflügel verloren.
Verstappen verzichtet auf Formel-1-Tests
Die beiden Red-Bull-Rennställe sind die einzigen, die in diesen Tagen auf dem Formel-1-Kurs in Suzuka die neuen Regen-Gummis von Pirelli testen. Vor Ort sind neben Lindblad auch Isack Hadjar und Liam Lawson. Der viermalige Weltmeister Max Verstappen ist nicht anwesend. Auch Ersatzfahrer Yuki Tsunoda wurde nicht an der Strecke gesichtet.
Der jetzt in Suzuka durchgeführte Reifentest hätte eigentlich schon vor dem ersten Rennen in Bahrain stattfinden sollen. Nachdem der Nahost-Konflikt ausbrach, wurde dieser Test jedoch aus Sicherheitsgründen abgesagt. Pirelli nutzte die Gelegenheit und schob zusätzliche Tests in Suzuka ein. Bei wechselhaftem Wetter konnten dort in den vergangenen Tagen die Regenreifen-Mischungen auf Herz und Nieren geprüft werden.
Mehr dazu:
Am ersten Testtag drehten Hadjar und Lawson einige Runden auf den Vollregen-Reifen. Nachdem die Strecke am Nachmittag abtrocknete, wechselten sie auf die Intermediates. Laut Pirelli-Angaben drehte der Red-Bull-Pilot insgesamt 69 Runden, der RacingBulls-Fahrer 65 Runden.




