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Nach Schreckmoment bei Olympia

Biathlon-Star ist zurück: "Als wäre nichts passiert"

Verpasste das letzte Weltcup-Trimester: Tommaso Giacomel
Verpasste das letzte Weltcup-Trimester: Tommaso Giacomel
Foto: © IMAGO/Vitalii Kliuiev
03. April 2026, 16:36
sport.de
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Der italienische Biathlet Tommaso Giacomel hat bei den Olympischen Winterspielen in seiner Heimat für einen Schreckmoment gesorgt, als er wegen Herzproblemen als Führender den Massenstart mitten im Rennen beenden musste. Der Skijäger blickte nun erneut zurück, hat sein Comeback aber schon fest vor Augen.

Noch immer sind Tommaso Giacomel die Erinnerungen an den Biathlon-Massenstart von Antholz gegenwärtig. Im wohl wichtigsten Rennen der Skijäger bei den Olympischen Winterspielen in Italien hatte der 25-Jährige nach dem zweiten Schießen in Führung liegend plötzlich völlig entkräftet aufgeben müssen. "Ich fühlte mich fast, als würde ich ersticken", so Giacomel im "Corriere dello Sport" rückblickend: "Mein Herz raste."

Beim Top-Skijäger der Italiener wurde anschließend im Krankenhaus ein Herzfehler festgestellt, mit dem er seit der Geburt lebt. Eine Operation war nun unumgänglich.

Biathlon-Profi Giamcomel: "Nächstes Jahr werde ich wieder angreifen"

Nach der erfolgreichen OP und einer anschließenden Ruhephase konnte Giacomel die medizinischen Tests bestehen. "Ich habe vor etwa 20 Tagen wieder angefangen, mich zu bewegen, mit Radfahren und Skifahren. Ich fühle mich körperlich gut und als wäre nichts passiert", freute sich der Italiener über die raschen Fortschritte: "Natürlich war ich nicht in Form, um an einen Wettkampf zu denken."

Erneute Schreckmomente soll es künftig nicht geben. Seine Ärzte hatten dem Biathlon-Star laut eigener Aussage versichert, "dass sie alles tun würden, um mir die Rückkehr zu ermöglichen".

Durch seinen Rennabbruch im Olympia-Massenstart hatte Tommaso Giacomel das letzte Weltcup-Trimester und somit die Chance auf den Gesamttitel verpasst, der letztlich an den Franzosen Eric Perrot ging. Kämpferisch sagt er nun: "Meine Träume haben sich nur verschoben. Nächstes Jahr werde ich wieder angreifen."

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