Durchaus überraschend verkündete Borussia Dortmund am 22. März die Trennung von Sportdirektor Sebastian Kehl und präsentierte rund 24 Stunden später mit Ole Book einen Nachfolger. Nun kommt ans Licht, mit welchen Herausforderungen sich der neue starke Mann beim BVB konfrontiert sieht.
Ole Book geht seinen ersten Transfersommer als Sportdirektor des BVB mit durchaus stattlichen Ambitionen an: Der 40-Jährige will den Kader der Schwarzgelben "perfektionieren", berichtet die "Sport Bild".
Der Zeitung zufolge stehen hierfür etwa 25 Millionen Euro zur Verfügung, die Summe könnte sich durch mögliche Verkäufe allerdings noch erhöhen. Konkret soll man in diesem Zusammenhang zu der Einsicht gekommen sein, dass man Karim Adeyemi auf den Markt stellen könnte. Der 24-Jährige, dem eigentlich schon länger eine Offerte zur Verlängerung seines Vertrags über den Sommer 2027 vorliegt, blickt auf sportlich enttäuschende Wochen zurück und wird daher inzwischen als durchaus verzichtbar eingeschätzt.
Bei einem Abschied, mit dem auch Adeyemi selbst liebäugeln soll, soll man in Dortmund auf Einnahmen in Höhe von etwa 50 Millionen Euro hoffen, rund 25 bis 30 Millionen Euro würden angeblich nach Abzug aller Kosten übrig bleiben, die Book zusätzlich investieren könnte, so der Bericht.
BVB-Boss soll Talente und "Unterschiedsspieler" suchen
Auch der Dortmunder Etat für die Gehälter des Profikaders lässt durchaus Spielraum zu. Die derzeit zur Verfügung stehende Summe von etwa 200 Millionen Euro soll Book zwar um rund sieben Millionen Euro reduzieren, durch die feststehenden Abgänge von Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan, die zusammen etwa 25 Millionen Euro kassieren sollen, sowie die Verlängerung von Kapitän Emre Can zu reduzierten Bezügen, ist diese Vorgabe allerdings kein Problem.
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Laut "Sport Bild" stehen, selbst wenn man die Neuzugänge Kaua Prtaes und Justin Lerma sowie den neuen Profivertrag von Luca Reggiani berücksichtigt, etwa 20 Millionen Euro für Gehälter zur Verfügung.
Der Rahmen ist somit geschaffen, Book soll diesen nun füllen und dabei mindestens "zwei Unterschiedsspieler" verpflichten, die die Qualität im Kader auf Anhieb erhöhen. Zudem sollen zwei weitere Akteure mit Entwicklungspotenzial zu den Borussen stoßen.
Für Book soll der BVB übrigens gerade einmal 300.000 Euro an die SV Elversberg überwiesen haben, da sich der Ex-Spieler bei seiner Vertragsverlängerung beim SVE eine nur für den BVB gültige Klausel zugesichert haben soll.































