Obwohl die SG Flensburg-Handewitt in der Handball-Bundesliga auf Rang zwei liegt, ist die erste HBL-Meisterschaft seit 2019 in weite Ferne gerückt. Während der SC Magdeburg mit sieben Zählern mehr auf dem Konto bereits enteilt ist, richtet man an der Förde den Blick hinter den Kulissen offenbar bereits auf die neue Spielzeit. Heuert ein neuer Cheftrainer in Schleswig-Holstein an?
Wie "RT Handball" und die "Sport Bild" übereinstimmend vermelden, beschäftigt sich die SG Flensburg-Handewitt mit einer erneuten Familienzusammenführung der Costas. Während der 19-Jährige Francisco und sein vier Jahr älterer Bruder Martim für Sporting aus Lissabon auf der Platte stehen, werden die Brüder von Papa Ricardo trainiert. Denkbar, dass das Trio geschlossen in die HBL wechselt.
Wie die Sportzeitung in ihrer Mittwochsausgabe vermeldet, verfügen alle drei Costas über eine Ausstiegsklausel, die jeweils auf 500.000 Euro taxiert wieder. Sollte die SG also alle drei Superstars des portugiesischen Handballs nach Norddeutschland holen wollen, müsste man wohl 1,5 Millionen Euro nach Lissabon überweisen. Eine irre Summe, die sich wohl nur mit einem Abgang von Simon Pytlick an die Füchse Berlinfinanzieren lässt.
Pajovic bei der SG Flensburg-Handewitt noch bis 2027 unter Vertrag
Dass die Costa-Brüder Francisco und Martim beim HBL-Traditionsklub auf der Liste stehen, hatten "RTHandball" und das dänische Online-Portal "Rygtebors" bereits in der Vorwoche übereinstimmend vermeldet. Die portugiesischen Rückraumspieler stehen aktuell noch bei Sporting aus Lissabon unter Vertrag, wollen im kommenden Sommer aber wohl den nächsten Karriereschritt gehen.
Dass auch Papa Ricardo mit nach Flensburg kommt, wäre aber eine Überraschung. Schließlich steht der aktuelle Cheftrainer Ales Pajovic noch bis 2027 bei der SG unter Vertrag. Der ehemalige Bundesliga-Profi hatte als Nachfolger des Dänen Nicolej Krickau im Januar 2025 übernommen, leistete an der Förde bislang gute Arbeit und brachte Flensburg wieder auf Champions-League-Kurs.
Gerüchte, dass die Zusammenarbeit vorzeitig enden könnte, gab es bislang nicht.




























