Florian Wirtz ist einer der großen Hoffnungsträger für die Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer. Der deutsche Nationalspieler erlebte nach seinem Wechsel zum FC Liverpool in dieser Saison zunächst eine schwierige Phase. Gegen die Widerstände anzukämpfen, habe ihn aber letztlich stärker gemacht, meint der Ex-Leverkusener.
"Es war keine leichte Phase", sagte Wirtz vor dem Länderspiel gegen Ghana (20:45 Uhr im sport.de-Liveticker) im Interview mit der "Sportschau" über seinen Start in England.
Bundestrainer Julian Nagelsmann habe ihm gesagt, "dass es auch mal gut ist, dass es nicht immer aufwärts geht. Dass man auch einmal eine Delle hat und dadurch stärker wird. So sehe ich es mittlerweile auch, dass es mich ein bisschen stärker gemacht hat", verriet der 22-Jährige.
"Ich musste gegen Widerstände ankommen und mich anpassen. Ich musste lernen, stärker zu werden und den Ball zu behaupten", sagte Wirtz mit Blick auf die robuste Spielweise in England. Der DFB-Star sieht sich "auf einem guten körperlichen Level".
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Wirtz für Nagelsmann-Unterstützung dankbar
Wirtz musste bis Ende Dezember auf sein erstes Tor für den FC Liverpool warten. Beim 2:1-Sieg in der Premier League gegen Wolverhampton war es dann endlich so weit Der offensive Mittelfeldmann kommt inzwischen auf 15 Torbeteiligungen (sechs Tore und neun Vorlagen) in 40 Pflichtspieleinsätzen für die Reds.
Bundestrainer Nagelsmann habe ihn in der schwierigen Phase nach dem Wechsel zum FC Liverpool "immer sehr unterstützt und hatte immer ein offenes Ohr für mich. Er hat mir Tipps gegeben und mich beruhigt. Das hat unser Verhältnis enger gemacht", erklärte Wirtz.
In der deutschen Nationalmannschaft brillierte der Edeltechniker unlängst mit zwei Traumtoren und zwei Assists beim 4:3-Erfolg in der Schweiz.
"Für Deutschland konnte ich einem Spiel noch nie so meinen Stempel aufdrücken. Für Deutschland war es mein bestes Spiel", befand der Ex-Leverkusener.

































