Michael Olise zählt beim FC Bayern zu den absoluten Top-Stars, längst wird der Franzose auch bei anderen europäischen Schwergewichten gehandelt. Bayern Münchens Aufsichtsratsmitglied Karl-Heinz Rummenigge entgegnete den Spekulationen nun mit deutlichen Worten.
"Das sind Gerüchte, über die wir alle im Verein nur schmunzeln können", sagte Rummenigge in einem Interview mit der spanischen Zeitung "AS" auf eine Anmerkung, dass Olise vor allem beim FC Barcelona und bei Real Madrid hoch im Kurs stehen soll: "Sie wissen besser als jeder andere, wie das Medienkarussell funktioniert. Er hat noch drei Jahre Vertrag, mehr gibt es dazu nicht zu sagen."
Der FC Bayern habe, wenig überraschend, keinerlei Interesse daran, den 24-Jährigen abzugeben: "Die Leute kommen wegen Spielern wie ihm ins Stadion."
Der Flügelstürmer kam im Sommer 2024 für 53 Millionen Euro von Crystal Palace nach München, steht seither bei überragenden 86 direkten Torbeteiligungen (36 Tore, 50 Vorlagen) in 94 Pflichtspielen. Immer wieder fällt sein Name in der Gerüchteküche, neben Barca und Real wird auch der FC Liverpool genannt.
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Passend dazu: Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche hatte zuletzt im "Sportstudio" des "ZDF" mit seiner Einschätzung aufhorchen lassen, nach der der FC Bayern im Transfer-Wettstreit mit den großen europäischen Klubs in Zukunft womöglich gezwungen sein könnte, seine Superstars zu verkaufen. "Ich glaube, dass die Bayern auch in Zukunft verkaufen werden", merkte Krösche: "Wenn ein Olise zu Real Madrid wechseln möchte, ist die Wahrscheinlichkeit da, dass der Spieler verkauft wird." Medienberichten zufolge könnte es bei einem solchen Deal um sage und schreibe 200 Millionen Euro Ablöse gehen.
Vinicius Junior zum FC Bayern? Rummenigge hat von anderen Gerüchten gehört
Im Interview mit der "AS" wurde Rummenigge zudem nach einem möglichen Interesse an Real Madrids Superstar Vinicius Junior gefragt. Auch diesbezüglich fand der langjährige Bayern-Boss klare Worte: "Die Frage ist überflüssig, da er unbezahlbar ist und bereits beim idealen Verein spielt."
Allerdings: Rummenigge habe "gehört, dass Vereine aus Saudi-Arabien anklopfen, aber ich glaube nicht, dass er am Ende doch hingehen wird". Real Madrids Präsident Florentino Perez sei "ein Fußballästhet und wird er alles tun, um ihn zu halten".
Die beiden Top-Stürmer stehen sich unterdessen bald schon im direkten Duell gegenüber: Am 7. April gastiert der FC Bayern zum Hinspiel des Champions-League-Viertelfinals in Madrid, eine Woche später steigt das Rückspiel in München.































