Basketball-Talent Eric Reibe hat als nächster Deutscher das Final Four der March Madness erreicht. Der U19-Vizeweltmeister rang mit den UConn Huskies den Titelfavoriten Duke Blue Devils in der Nacht zum Montag im Viertelfinale auf spektakuläre Weise mit 73:72 nieder – und greift beim Showdown der besten vier College-Teams am Osterwochenende in Indianapolis nach dem Meistertitel.
Reibe kam gegen Duke in sieben Minuten von der Bank auf zwei Punkte, einen Rebound und einen Assist, sein deutscher Mitspieler Dwayne Koroma wurde nicht eingesetzt. 0,4 Sekunden vor Schluss versenkte Braylon Mullins einen Dreier aus über zehn Metern Entfernung zum Sieg und schaltete damit Duke um Cameron Boozer, den potenziellen Top-Pick im anstehenden NBA-Draft, aus.
Im Halbfinale in der Nacht zum Ostersonntag treffen Reibe und Co. nun auf die Illinois Fighting Illini. In der zweiten Partie der Vorschlussrunde bekommen es Ivan Kharchenkov, U18-Europameister von 2024, und die Arizona Wildcats mit den Michigan Wolverines zu tun. Jene setzten sich mit 95:62 gegen die Tennessee Volunteers durch, der Deutsche Malick Kordel kam erneut nicht zum Einsatz.
Zuletzt gewann Weltmeister Niels Giffey vor zwölf Jahren an der Seite seines deutschen Mitspielers Leon Tolksdorf mit UConn den Meistertitel, den Giffey zuvor bereits 2011 gemeinsam mit Enosch Wolf geholt hatte. Weitere deutsche College-Champions sind der 1993er-Europameister und spätere Bundestrainer Henrik Rödl (North Carolina Tar Heels/1993), Christian Ast (Duke Blue Devils/1991 und 1992) und Magnus Pelkowski (Indiana Hoosiers/1987).
Die March Madness, das K.-o.-Turnier um den College-Titel, ist einer der Sporthöhepunkte im US-Kalender, Millionen Fans schauen in den Hallen und im TV zu. 64 Teams waren zu Beginn an den Start gegangen.










