Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev hat nach dem Masters in Miami einen kleinen Sprung in der Weltrangliste gemacht - begünstigt allerdings auch von einer Verletzungspause.
Alexander Zverev hat sich seinen dritten Platz in der ATP-Weltrangliste zurückerobert. Der Hamburger erzielte in den vergangenen 14 Tagen insgesamt 300 Punkte - hinter dem Weltranglistenzweiten Jannik Sinner (+1000 Punkte) die zweitbeste Ausbeute.
Mit nun 5.205 Zählern schob sich Zverev wieder vor Novak Djokovic, der seinerseits 650 Punkte verlor. Der Grand-Slam-Rekordsieger fehlt aktuell angeschlagen und nahm nicht am Masters in Miami teil. Weiter auf Platz eins wird der Spanier Carlos Alcaraz mit 13.950 Punkten geführt, Sinner folgt mit 12.400 Punkten. Die beiden Superstars bleiben somit in einer eigenen Liga.
Sinner hatte Zverev zuletzt im Halbfinale von Miami in zwei Sätzen mit 6:3 und 7:6 (7:4) besiegt, am Sonntag setzte sich der Italiener dann auch gegen den Tschechen Jiri Lehecka (6:4, 6:4) durch. Schon in Indian Wells in Kalifornien hatte sich der 24-Jährige den Titel und somit als erster Spieler seit Roger Federer im Jahr 2017 das sogenannte "Sunshine Double" geholt.
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Auch die deutsche Nummer zwei klettert
"Das ist ein ganz besonderer Moment", sagte Sinner nach dem Erfolg in Florida, "ich hätte nie gedacht, dass ich das Sunshine Double gewinnen würde, weil es so schwierig zu erreichen ist."
Auf die anstehende Sandplatzsaison mit dem Highlight in Paris bei den French Open (ab 24. Mai) dürfte Alexander Zverev nach seinem Auftritt in den USA dennoch durchaus zuversichtlich entgegenblicken. Zverev, der in dieser Saison seine oft kritisierte Passivität ablegen und mutiger sowie aggressiver von der Grundlinie agieren will, spielte phasenweise begeisterndes Tennis gegen Sinner. "Ich hatte das Gefühl, von der Grundlinie aus richtig dominant zu werden", sagte der 28-Jährige hinterher trotz seiner Niederlage.
Unterdessen konnte sich auch die deutsche Nummer zwei Daniel Altmaier in der Weltrangliste verbessern. Der Kempener, der auf der ATP-Tour in diesem Jahr noch ohne Sieg ist, erreichte beim Challenger in Neapel das Finale und steht nun auf dem Weltranglistenplatz 52.











