Julian Nagelsmann sieht mit Blick auf die Fußball-Weltmeisterschaft weitere Chancen für Leroy Sané. Gleichzeitig spricht der Bundestrainer vom notwendigen "Momentum", welches es für den Kader benötige.
"Leroy hat weiterhin die Option, sich hier und bei seinem Klub zu zeigen. Die Tür ist für keinen zu, aber auch nicht dauerhaft offen. Gerade in der Offensive geht es in Sachen Kader auch ums Momentum", sagte Nagelsmann auf der DFB-Pressekonferenz vor dem Testspiel gegen Ghana (Montag, 20:45 Uhr im sport.de-Liveticker).
Er habe "habe immer die Aufgabe, alle Spieler mitzunehmen und solange die Stange zu halten, bis wir Entscheidungen getroffen haben. Spieler, die auch mal ein Eins-gegen-eins gehen können, haben wir nicht in Hülle und Fülle", führte der Bundestrainer aus.
Am Freitagabend durfte Sané beim 4:3 gegen die Schweiz beginnen. Die Leistung des Galatasaray-Profis bewertete Nagelsmann als "in Ordnung: nicht besonders gut, aber auch nicht schlecht."
Nagelsmann kündigt Sané-Einsatz gegen Ghana an
Bereits kurz nach dem Testspiel in Basel hatte Nagelsmann dem rechten Flügelspieler "weitere" Chancen in Aussicht gestellt. "Ich erwarte nicht immer zwei Tore und drei Vorlagen, es geht um das Gesamtbild", erklärte der 38-Jährige. Sané habe "aufblitzen lassen, was er kann". "Er bekommt am Montag die nächste Chance, es besser zu machen", so Nagelsmann am Freitag.
Der Offensivakteur war im vergangenen Sommer ablösefrei vom FC Bayern zu Galatasaray gewechselt. In 35 Pflichtspieleinsätzen erzielte der 30-Jährige bislang sechs Treffer für den türkischen Topklub. Im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Liverpool spielte Sané zusammengerechnet nur 45 Minuten. In der SüperLig ist der Ex-Schalker Stammkraft.
Das Länderspiel gegen Ghana ist der letzte Test der deutschen Nationalmannschaft vor der WM-Nominierung Mitte Mai.










