Formel-1-Superstar Lewis Hamilton musste sich beim Großen Preis von Japan mit dem sechsten Platz begnügen. Der Ferrari-Fahrer rätselte nach dem Rennen.
"Ziemlich schlecht letzten Endes, denn ich war auf P3 und am Ende lande ich auf P6. Ich muss einfach verstehen, wo wir die Power verloren haben, insbesondere im zweiten Stint", bewertete Hamilton sein Rennen in Suzuka gegenüber "Sky".
Während Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc beim Sieg von Mercedes-Youngster Kimi Antonelli Dritter wurde, musste der siebenmalige Formel-1-Weltmeister die Siegerehrung als Zuschauer verfolgen.
Beim Umgang mit den neuen Regeln sieht Hamilton noch Luft nach oben. "Ich verstehe das nicht ganz genau. Ich bin voll auf dem Gas, manage an den Stellen, wo man sagt, ich soll es managen. Heute hat einfach etwas Leistung gefehlt, also ja, da sind noch einige Punkte aufzuarbeiten", erklärte der 41-Jährige.
Formel 1: Nur Mercedes vor Ferrari
Hamilton und Leclerc dürfen sich bald auf Upgrades freuen, wenngleich Ferrari-Teamchef Fred Vasseur bei "Sky" einordnete: "Bitte meine Ansagen nicht falsch interpretieren: Jeder wird Upgrades haben, jeder wird sein Auto verändert haben. Alles wird sich verändern, es wird eine neue Saison."
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Der Franzose ergänzte: "Wir haben in den ersten Rennen nicht alles gebracht - auch wegen der Budgetgrenze. Ab jetzt wird jeder pushen. Das Wichtigste ist die Kapazität der Teams, neue Upgrades zu bringen."
Ferrari (90 Punkte) rangiert in der Formel-1-Teamwertung nach den ersten drei Rennen hinter Mercedes (135) auf dem zweiten Platz.
"Es war ein guter Stint, gute Zweikämpfe und am Ende ein gutes Ergebnis für uns. Wir wissen, dass wir ein Performance-Defizit haben und wir müssen uns verbessern. Aber klar, ich habe die Autos lieber auf P3 und P4 als auf P3 und P10. Das Ziel war es, vor Russell ins Ziel zu kommen und das ist uns gelungen", kommentierte Vasseur das Rennen in Suzuka. Leclerc hatte sich in der 42. Runde an Hamilton vorbeigeschoben.




