Während der Skisprung-Weltcup beim Skifliegen in Planica seinen krönenden Abschluss findet, ist weiterhin offen, wer im DSV-Team das Erbe von Stefan Horngacher als Bundestrainer antritt. Zahlreiche Namen werden mit DSV in Verbindung gebracht, einer von ihnen ist Robert Hrgota. Der slowenische Nationalcoach hat sich nun erneut zu den Gerüchten geäußert.
Im Dezember 2020 übernahm Robert Hrgota als Cheftrainer des slowenischen Herren-Skisprungteams von Gorazd Bertoncelj ein, der noch während des Events zurückgetreten war. Doch der Erfolgscoach, der aus Domen Prevc einen fast unbesiegbaren Seriensieger formte, steht nur noch bis zum Saisonende unter Vertrag. Wie geht es mit dem 37-Jährigen weiter?
Diese Frage wurde dem Ex-Springer am Rande des Weltcup-Finals in Planica von der slowenischen Zeitung "Delo" gestellt. "Im Moment steht der Sport im Vordergrund; nach dem Finale in Planica werden wir uns um die bürokratischen Angelegenheiten kümmern", antwortete Hrgota, fügte aber auch hinzu, dass die gemeinsame Zeit sich noch fortsetzen könnte.
Hrgota will "so schnell wie möglich eine Einigung"
"Wir sind im Gespräch und möchten so schnell wie möglich eine Einigung erzielen. Der Wunsch nach einer Fortsetzung der Zusammenarbeit besteht auf beiden Seiten", betonte der Erfolgstrainer, der zuletzt auch als potentieller Nachfolger von Stefan Horngacher gehandelt wurde. Der Österreicher legt sein Amt als Bundestrainer der DSV-Adler zum Saisonende nieder.
"Rund um unsere Wettkämpfe reden wir in der Regel über Gott und die Welt, dabei fallen natürlich auch immer wieder verschiedene Vorschläge und Angebote", sagte er auf die Gerüchte um den DSV-Job angesprochen, fügte aber auch hinzu: "Solche Gespräche sind aber mit ernsthaften Verhandlungen nicht zu vergleichen. Mir scheint es wichtig, die Saison zu Ende zu bringen, danach werden wir nach einer Lösung suchen."
Der deutsche Sportdirektor Horst Hüttel hatte am Samstag beim "ZDF" verlauten lassen, dass sich die Suche nach einem Nachfolger für Horngacher auf der Zielgeraden befindet. "Es gibt noch Dinge, die besprochen werden müssen", sagte er. "Es ist kein Zeitdruck da, uns gehen die Seriosität und das Inhaltliche vor", machte der DSV-Funktionär deutlich und verriet zudem: "Es wird nicht mehr lange dauern."
