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Karriereende erst einmal kein Thema

NoKo-Überflieger warnt die Konkurrenz

Johannes Lamparter gewann den Gesamtweltcup in der Nordischen Kombinatiom
Johannes Lamparter gewann den Gesamtweltcup in der Nordischen Kombinatiom
Foto: © IMAGO/Emmi Korhonen
29. März 2026, 17:54
sport.de
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Im erste Jahr nach dem Karriereende von Dominator Jarl Magnus Riiber schlug die große Stunde des Österreichers Johannes Lamparter. Der NoKo-Star räumte mächtig ab, gewann gleich drei Weltcup-Kristallkugeln und räumte auch bei den Olympischen Winterspielen mit drei Medaillen mächtig ab. In die neue Saison geht der Überflieger nach eigener Aussage sogar "noch hungriger".

1.382 Punkte sammelte Johannes Lamparter in der abgelaufenen Weltcup-Saison der Nordischen Kombinierer und somit 153 mehr als Jens Lurås Oftebro, der im Kampf um den Gesamtweltcup den Kürzeren zog. Für den Österreicher, der seine Saison mit zwei Silbermedaillen und einmal Bronze bei Olympia in Italien krönte, war es bereits die zweite große Kristallkugel seiner Karriere.

Zufrieden geben wird sich der 24-Jährige damit aber keinesfalls. "Ich würde fast sagen, ich bin noch hungriger als früher. Die Ziele gehen dir nicht aus", kündigte er im Gespräch mit der "Kronen Zeitung" an: "Im November werde ich wieder nach Ruka fahren, da bin ich mit einem vierten Platz sicher nicht zufrieden. Ich will der beste Kombinierer sein. Dafür müssen viele Sachen zusammenpassen, Hunger und Leidenschaft sind aber nach wie vor da."

NoKo: Lamparter könnte "noch zehn Jahre dabei bleiben"

Für Lamparter kommt ein Karriereende somit vorerst nicht in Frage - zumindest, wenn die Nordische Kombination in Zukunft auch weiterhin im olympischen Programm bleibt. "Wenn sie gut ausgeht, spricht nichts dagegen, dass ich noch zehn Jahre dabei bleibe", kommentierte er die bevorstehende Entscheidung, die im Mai fallen soll. Noch ist offen, ob die NoKo auch 2023 noch dabei sein wird.

Wenn die Sportart nicht mehr olympisch ist, könnte sich das auch auf seine Zukunftspläne auswirken, so der Österreicher: "Es ist immer eine Frage der Energie. Lisa Hauser hört auf, weil sie diese nicht mehr hat, um alles investieren zu können und zu wollen. Wenn das bei mir der Fall ist, lasse ich es wohl auch. Ganz oder gar nicht! Ich habe aber schon vor, noch zweimal Olympische Spiele zu machen."

Biathletin Hauser hatte zuletzt verkündet, ihre Laufbahn zu beenden. Ihr größer Erfolg ist der Weltmeistertitel im Massenstart 2021. Im selben Winter gewann die Österreicherin auch den Einzelweltcup.

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