Wo Nationaltorwart Alexander Nübel in der kommenden Saison spielt, ist noch offen. Ein Signal des FC Bayern ist aber ziemlich deutlich.
Aktuell weilt Alexander Nübel bei der deutschen Nationalmannschaft. Bei seinem "Heimspiel" in Stuttgart am Montag gegen Ghana hofft der 29-Jährige auf einen Einsatz, falls die Nummer eins Oliver Baumann eine Pause bekommen sollte. Sein junger Bayern-Konkurrent Jonas Urbig musste vor wenigen Tagen wegen einer Kapselverletzung am Knie abreisen.
Gut möglich, dass er sich im kommenden Sommer auch mit Urbig am Münchner Trainingsgelände duelliert. Ein Verbleib in Stuttgart gilt nach aktuellem Stand als "unwahrscheinlich", gab "Sky" jüngst eine Wasserstandsmeldung ab. Der Torhüter ist die dritte Saison vom FC Bayern ausgeliehen.
Doch auch eine Zukunft in München ist mehr als unsicher. Erstaunlich: Nach Informationen der Münchner "AZ" haben die Bayern-Bosse Max Eberl (Sportvorstand) und Christoph Freund (Sportdirektor) bisher keine Zukunftsgespräche mit dem Nübel-Lager geführt. Seit der Vertragsverlängerung des Keepers im April 2024 habe es sogar gar keinen Austausch mehr mit dem Spieler gegeben, berichtet das Blatt.
Nur Bayern-Torwarttrainer Michael Rechner soll sich regelmäßig bei Nübel gemeldet haben. Ansonsten herrsche "große Zurückhaltung". Laut dem Bericht ein "Signal", dass man nicht mit Nübel plane.
Die Nübel-Zukunft ist offen
Nübels Vertrag bei den Bayern läuft noch bis 2029. Die Münchner zahlen momentan zwei Drittel von Nübels Gehalt - mehr als unklar, ob der Rekordmeister bei einem weiteren Leih-Deal dieses Zugeständnis macht.
Der VfB plant dem Vernehmen nach künftig mit Youngster Dennis Seimen, der noch an den SC Paderborn ausgeliehen ist.
VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth äußerte sich jüngst vorsichtig über den Nübel-Poker. "Im Fußball würde ich gar nichts ausschließen", sagte er,
Konkreter wollte sich Wohlgemuth nicht festlegen. "Die Frage kommt zu früh. Das müssen wir abwarten, wir können die Rechnung hier nicht ohne den Wirt machen. Schließlich hat Alex einen langfristigen Vertrag in München."






























