Die offensiv zur Schau getragene Formel-1-Abneigung von Max Verstappen beschäftigt die Motorsport-Welt. Droht der große Knall? Mercedes-Chef Toto Wolff schaltet sich in die Debatte ein und stellt klar, wie es um mögliche Wechselambitionen steht.
"Max ist natürlich jemand, der auch seine Emotionen hat. Ihm geht es am meisten um den Spaß beim Rennfahren. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das im Moment nicht der Fall ist", sagte Toto Wolff bei "Sky Sport". Wolff hofft, dass der viermalige Weltmeister der Formel 1 erhalten bleibt. "Wäre schon gut, wenn wir den Max insgesamt aus der Formel 1 nicht verlieren", so der 54-Jährige.
Im vergangenen Jahr hatte es immer wieder Wechselgerüchte rund um Verstappen und Mercedes gegeben. Eine Verstappen-Verpflichtung schloss der Österreicher nun aber aus. "Bei uns ist alles safe mit unseren beiden Fahrern, das werden wir nicht ändern."
2025 hatten die Silberpfeile die Verträge von George Russell und Kimi Antonelli verlängert. Beide sind in der jungen Saison 2026 das Maß der Dinge. Antonelli startet auch in Suzuka von der Pole.
Formel 1: Jos Verstappen warnt
Vater Jos Verstappen heizte derweil erneut Gerüchte um einen Rücktritt seines Sohnes an. "Das Fahren in diesen Autos fordert ihn nicht. Ehrlich gesagt, befürchte ich, dass Max seine Motivation verliert", sagte Verstappen senior bereits vor dem Japan-Qualifying der niederländischen Zeitung "Telegraaf".
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"Man hört immer wieder, dass es eine Frage der Gewöhnung ist, aber ich bin mir sicher, dass Max so keinen Spaß daran haben wird", führte der 54-Jährige aus.
Max Verstappen hat beim Red-Bull-Team noch einen Vertrag bis 2028, besitzt Branchenexperten zufolge aber eine Ausstiegsklausel zum Saisonende. Zuletzt hatte der 28-Jährige immer wieder von anderen Rennserien geschwärmt. In der Pause vor dem Japan-Gastspiel startete er bei einem Sportwagen-Rennen auf dem Nürburgring. Dort will er im Mai auch am 24-Stunden-Klassiker teilnehmen.
"Wenn ich im Auto sitze, gebe ich immer alles. Aber so, wie die Dinge derzeit stehen, nicht nur was das Auto angeht, sondern alles, was ich bereits über die Formel 1 gesagt habe, macht es mir im Moment keinen Spaß", sagte Max Verstappen nach seinem enttäuschenden elften Platz in der Startplatzjagd von Suzuka in Bezug auf die Aussagen seines Vaters Jos.




