Max Verstappen startet beim Großen Preis von Japan in der Formel 1 am Sonntag nur von P11. Entsprechend frustriert zeigte sich der viermalige Weltmeister beim Qualifying in Suzuka.
"Irgendwas ist falsch mit dem Auto. Es ist plötzlich unfahrbar", klagte Verstappen am Boxenfunk. Als Elfter verpasste der Red-Bull-Superstar den dritten Abschnitt des Qualifyings. Teamkollege Isack Hadjar wurde Achter.
"Wir dachten, wir hätten das im dritten freien Training ein wenig in den Griff bekommen, aber dann war es im Qualifying wieder sehr schwierig", sagte Verstappen anschließend in einer Medienrunde. Das Auto rutsche schlicht zu viel, analysierte der Niederländer.
Verstappen konnte die letzten vier Formel-1-Rennen in Japan allesamt gewinnen. Der 28-Jährige braucht beim Rennen am Sonntag (7 Uhr im sport.de-Liveticker) ein mittelgroßes Motorsport-Wunder, soll seine Seire in Suzuka weitergehen. Zumal Mercedes in der Formel 1 weiterhin das Maß der Dinge ist, Kimi Antonelli schnappte sich am Samstag die Pole Position vor seinem Teamkollegen George Russell.
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Verliert Verstappen die Lust an der Formel 1?
Verstappen hadert derweil weiterhin mit dem neuen technischen Reglement. Laut seinem Vater Jos könnte der Red-Bull-Pilot sogar die Lust an der Formel 1 verlieren.
"Das Fahren in diesen Autos fordert ihn nicht. Ehrlich gesagt, befürchte ich, dass Max seine Motivation verliert", sagte Verstappen senior bereits vor dem Qualifying der niederländischen Zeitung "Telegraaf".
"Man hört immer wieder, dass es eine Frage der Gewöhnung ist, aber ich bin mir sicher, dass Max so keinen Spaß daran haben wird", führte der 54-Jährige aus. Und weiter: "Früher dachte er, Formel 1 zu fahren sei das Größte überhaupt. Aber jetzt bin ich ziemlich pessimistisch. Ich würde gern sagen, dass es nicht so ist, aber ich sehe darin ein Problem mit Blick auf seine Zukunft."




