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Karriere-Entscheidung getroffen

Biathlon-Superstar beendet Spekulationen

Fillon Maillet macht noch vier Jahre im Biathlon-Zirkus weiter
Fillon Maillet macht noch vier Jahre im Biathlon-Zirkus weiter
Foto: © IMAGO/Gabor Baumgarten
27. März 2026, 14:12
sport.de
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Der französische Olympiasieger Quentin Fillon Maillet will auch im hohen Biathlon-Alter seine Karriere fortsetzen. Er verfolgt ein allerletztes Ziel.

Quentin Fillon Maillet hat die Spekulationen über seine Zukunft beendet: Der Franzose kündigte im Interview mit der Nachrichtenagentur "AFP" an, dass er seine Karriere nicht nur nach der inzwischen beendeten Weltcup-Saison fortsetzen will. Der 33-Jährige will sogar noch bis zu den Olympischen Winterspielen von 2030 weitermachen.

Denn: Die kommenden Winterspiele finden in Frankreich statt - sie sollen für Fillon Maillet ein allerletztes, großes Highlight darstellen.

"In Peking war ich 29 Jahre alt. Ich habe mich gefragt, ob ich in vier Jahren auf den Skiern noch leistungsfähig sein würde", sagte der Routinier: "Ich habe gezeigt, dass ich immer noch sehr fit bin und bei den Olympischen Spielen in Mailand-Cortina sogar zu den Leistungsstärksten auf den Skiern gehörte. Warum also nicht mit 37 Jahren?"

In Antholz gewann Quentin Fillon Maillet gleich vier Olympia-Medaillen, dreimal sogar Gold (Sprint, Staffel, Mixed-Staffel). Schon in Peking 2022 hatte er Gold im Einzel und in der Verfolgung gewonnen, zudem ist er sechsfacher Weltmeister und Gesamt-Weltcupsieger von 2021/22.

Die Spiele in den französischen Alpen seien nun definitiv sein "nächstes Ziel", führte er aus: "Wenn ich mich auf einen Vierjahreszeitraum einlasse, dann nicht nur für zwei Wochen mit einer eher geringen Erfolgschance, sondern für das gesamte Projekt."

Biathlet Fillon Maillet: "Das ist wirklich außergewöhnlich"

Zuletzt war über einen Rücktritt spekuliert worden, vor allem weil er mit seiner Partnerin Ende Juli das erste Kind erwartet.

Auch sein Nationaltrainer Simon Fourcade hatte sich in einem Beitrag für "La Dauphiné" unsicher gezeigt, ob sein Schützling trotz des Familienzuwachses im Team bleibt. "Er wird sich um seine Vaterrolle kümmern müssen, obwohl die Spiele wohl zu seinen Zielen gehören", schrieb er in einer Kolumne.

Fillon Maillet betonte nun: "Ich liebe Lydie (seine Partnerin, d. Red), ich liebe meinen Sport und ich möchte mich nicht zwischen dem einen oder dem anderen entscheiden müssen. Das ist möglich. Andere Biathleten haben es geschafft, wie Justine Braisaz-Bouchet, Johannes Thingnes Bö und Martin Fourcade. Diese Aufgabe wird mir viel geben. Eltern zu werden ist eher üblich, Olympiasieger zu werden ist seltener, aber beides gleichzeitig – das ist wirklich außergewöhnlich."

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