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Radsport-Star will in Flandern angreifen

Pogacar-Boss gibt Update nach Sturz

Tadej Pogacar nimmt die Flandern-Rundfahrt in Angriff
Tadej Pogacar nimmt die Flandern-Rundfahrt in Angriff
Foto: © IMAGO/Tommaso Berardi
27. März 2026, 13:49
sport.de
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Mit zerfetztem Regenbogen-Trikot und aufgeschürftem Bein war Radsport-Star Tadej Pogacar beim Frühjahrsklassiker Mailand-Sanremo als Erster über die Ziellinie geflogen. Nach seinem Premierensieg bei der Classicissima musste er sich zunächst einmal von den Folgen seines Sturzes erholen. Nun gab Sportdirektor Marco Marcato ein Update zum Gesundheitszustand des Slowenen.

Tadej Pogacar hat sich von seinem Crash bei Mailand-Sanremo inzwischen wieder vollständig erholt. "Es war ein 'klassischer' Unfall, wie man sagt. Es war glücklicherweise nichts Ernsthaftes und er hat sich wieder erholt", sagte Marcato gegenüber "Domestique Cycling".

Der Plan des Slowenen sieht weiterhin vor, bei der 110. Flandern-Rundfahrt am 5. April an den Start zu gehen. Dann sind auf dem Weg von Antwerpen nach Oudenaarde insgesamt 278 Kilometer mit zahlreichen Kopfsteinpflaster-Passagen zu bewältigen. Bis dahin stehen für Pogacar keine weiteren Rennen, sondern lediglich Trainingseinheiten an.

"Tadej ist Tadej, das wissen wir alle"

"Tadej ist der beste Fahrer der Welt. Jedes Mal, wenn er sich eine Startnummer ansteckt, fällt es ihm ganz leicht. Er ist in der Lage, in Situationen, in denen andere Fahrer vielleicht mehr Rennerfahrung oder eine Eingewöhnungsphase benötigen, sofort rennbereit zu sein", blickte der Sportdirektor von UAE Team Emirates auf die Vorbereitung auf die Kopfsteinpflasterrennen voraus: "Tadej ist Tadej, das wissen wir alle."

Beim Frühjahrsklassiker Mailand-Sanremo war der Radsport-Dominator 32,6 Kilometer vor dem Ziel bei Tempo 50 zu Fall gekommen, sodass auch andere Fahrer hinter ihm stürzten. Es sei "der längste Rutscher seines Lebens" gewesen, sagte Pogacar hinterher: "Ich dachte für eine Sekunde, alles ist vorbei."

Doch der amtierende Tour-de-France-Sieger und Weltmeister rappelte sich sogleich wieder auf und startete mit angerissenem Regenbogen-Dress eine beeindruckende Aufholjagd. In einem fulminanten Zielsprint gewann er knapp vor Tom Pidcock - es war sein erster Sieg bei der Classicissima.

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