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Reporter "durchweg geschockt"

Verstappen kassiert Red-Bull-Anpfiff nach PK-Eklat

Max Verstappen schoss über das Ziel hinaus
Max Verstappen schoss über das Ziel hinaus
Foto: © IMAGO/DeFodi.de
27. März 2026, 14:43
sport.de
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Sein Arbeitgeber Red Bull hat Formel-1-Superstar Max Verstappen in Suzuka ordentlich den Kopf gewaschen. "Super Max" hatte zuvor beim Rennwochenende in Japan für einen Eklat gesorgt, der weder ihn selbst noch sein Team gut dastehen ließen. 

Wie die "Bild" berichtet, hat Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies seinen Star-Fahrer am Freitagmorgen in Suzuka zu einem Vier-Augen-Gespräch einbestellt. Dabei soll er Verstappen klargemacht haben, dass das Verhalten des Niederländers am Tag zuvor aus Team-Sicht nicht akzeptabel sei.

Verstappen hatte in der obligatorischen Presserunde für einen Eklat gesorgt, als er den "Guardian"-Journalisten Giles Richards anwies, den Raum zu verlassen. Richards hatte den viermaligen Weltmeister im vergangenen Jahr in Abu Dhabi gefragt, ob der verlorene WM-Titel womöglich auch auf sein Verhalten beim Großen Preis von Spanien zurückzuführen sei. Das stinkt "Super Max" offenbar bis heute. 

Verstappen verliert in Spanien die Nerven

Verstappen hatte sich in Barcelona ein mehr als grenzwertiges Duell mit George Russell geliefert. Sein Team wies ihn daraufhin an, den Mercedes-Fahrer im Rennen wieder vorbeizulassen. Verstappen akzeptierte das nicht und rammte Russell, als dieser vorbeifahren wollte. Der Niederländer kassierte dafür eine Strafe, wurde dadurch nur Zehnter und verlor wichtige Punkte im WM-Kampf. 

Im Vier-Augen-Gespräch mit Mekies hat Verstappen laut "Bild" auch die Chance bekommen, seine Sicht der Dinge zu schildern. Der Teamchef habe ihm letztlich aber klargemacht, dass der Rauswurf eines Journalisten in keinster Weise den Team-Standards entspricht. 

"Ein extrem seltener Vorfall in der Formel 1"

Richards selbst äußerte sich nach dem Vorfall auch zu seinem Rauswurf und erklärte: "Ich wurde noch nie darum gebeten, eine Pressekonferenz zu verlassen. Das ist ein extrem seltener Vorfall für einen Journalisten in der Formel 1. Kaum jemand kann sich an ein oder zwei ähnliche Beispiele erinnern."

Laut Richards waren auch seine Kollegen "durchweg geschockt" vom Verhalten des Superstars. Er selbst habe zudem wenige Stunden nach dem Vorfall bereits mehrere E-Mails in seinem Postfach gehabt, in denen er wüst beschimpft wurde. "Auf X habe ich noch nicht nachgeschaut und habe auch nicht den Plan, das so tun", rechnet der Journalist fest damit, in den sozialen Medien weitere Anfeindungen gegen sich zu lesen.

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1GroßbritannienGeorge RussellMercedes AMG F1 Team51
2ItalienKimi AntonelliMercedes AMG F1 Team47
3MonacoCharles LeclercFerrari34
4GroßbritannienLewis HamiltonFerrari33
5GroßbritannienOliver BearmanHaas F1 Team17

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